Hartwig Henkel – “Gebet” Teil 1 (15:00 bis 20:00)

 

 

Ihr Lieben, ohne das Blut Gottes keine Gegenwart Gottes. Ohne das Blut keine Herrlichkeit. Und sogar in christlichen Kreisen wird das verachtet, und man redet von denen, die festhalten an den alten Wahrheiten über das Blut, man redet von: „Die haben eine Schlachthaus-Religion. Und das kann man heute den Menschen nicht mehr vermitteln.“ Das ist mir egal, was man den Menschen vermitteln kann – Gott möchte uns vermitteln: Nur durch sein Blut haben wir Zugang! Und das ist nicht ein theologisches Dogma, das wir irgendwann mal studiert haben und abgehakt haben, sondern das muss eine lebendige Realität sein. Es heißt hier: „Die Herzen besprengt“. „Durch Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen“.

Womit werden denn die Herzen besprengt? Mit dem Blut Jesu. Denkt an Mose. Er stand vor dem Volk und er nahm einen Büschel Kraut, tunkte das in das Blut und besprengte die Leute damit. Und sagte: Das ist das Blut des Bundes. Und das Blut Jesu ist eine geistliche Realität. Es ist nicht eine historische Tatsache alleine vor 2000 Jahren, es ist eine geistliche Realität heute. Und der Feind versucht alles, dass wir nicht verstehen, welches Geheimnis das ist um die Kraft des Blutes Jesu.

Als um 1900 es diese Ausgießung des Heiligen Geistes gab, und Gott ganz einfach sich offenbart hat in neuer Kraft mit Zeichen und Wundern und die Leute verstanden haben, „hej, wir sollen erfüllt sein vom Heiligen Geist – wir können und wir sollen und wir müssen im Heiligen Geist beten, in Sprachen beten“ – in diesen Anfängen der sogenannten Pfingst-Bewegung war es eine ganz, ganz starke Betonung über die Kraft des Blutes Jesu. Sie haben gepredigt, sie haben gesungen, sie haben gebetet, alles im Zusammenhang mit dem Blut Jesu.

Wo das Blut geehrt wird – in einem persönlichen Leben oder in einer Gemeinde – kommt die Gegenwart Gottes. Ohne das Blut kommt keine Herrlichkeit.

Und deswegen ist es wichtig, dass unsere Herzen voll sind von Glauben. Dass wir singen und predigen über das heilige Blut. Paulus sagt: „Durch das Blut sind wir nahe geworden“.

Eph 2,13
Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gebracht worden durch das Blut des Christus.

Das einige, was uns privilegiert uns Gott zu nahen ist das Blut Jesu – das uns reinwäscht von aller Sünde, von aller Ungerechtigkeit.

1Joh 1,9
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

Wir können so rein vor Gott stehen als wenn wir nie gesündigt hätten. Durch die Kraft des Blutes. Und das Blut macht uns frei vom bösen Gewissen, von der Anklage, von der Verdammnis, von der Selbstbezichtigung. Man kann nicht in die Gegenwart Gottes kommen mit Bedrückung, mit schweren Wolken der Verdammnis und der Selbstanklage über sich. Das ist unmöglich. Weil man nicht wirklich nahe kommt, nicht wirklich aufschauen kann, sondern mit sich selber beschäftigt ist. Aber durch das Blut sind wir frei von diesem Zeug, frei von der Verdammnis, frei von diesem „um uns selber drehen“ und „auf uns schauen“ und irgendwie uns untersuchen. Wir haben unsere Sünde bekannt, und wir haben gedankt und wir glauben, und wir erfreuen uns der Wahrheit, wir sind gereinigt, wir sind abgewaschen.

Und Gott wird nicht geehrt mit Verdammnis. Manche Leute denken, sie müssen mit Verdammnis noch ein bisschen bezahlen für ihre Sünde. Nein, das brauchen wir nicht, das Opfer Jesu genügt. Er hat bezahlt – ein für alle mal. Hallelujah. Und da gibt es keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

Röm 8,1a
So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind

Wir können in Sein Angesicht schauen, wir können aufschauen zu Ihm, wir können näher kommen. Das Wort Gottes redet davon, dass es verschiedene Grade oder Dimensionen der Gegenwart Gottes gibt. Warum würde sonst Jakobus sagen: „Naht euch zu Gott“?

Jak 4,8a
Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch!

Wenn alle neutestamentlichen Gläubigen in der selben Nähe zu Gott sind, was bedeutet dann dieser Vers „Naht euch zu Gott“? Wenn das eine Frage des Status ist – wir sind alle von neuem geboren, wir sind alle nahe bei Gott – was bedeutet dann dieser Vers „Naht euch zu Gott“?

Das bedeutet eben: Man kann Gott näher kommen. Man kann Ihm noch näher kommen. Man kann Ihn suchen, man kann nach Ihm fragen, man kann sich nach Ihm ausstrecken. Und ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist die Kraft des Blutes Jesu.

Eph 2,13
(…) nahe gebracht worden durch das Blut des Christus.

So, das Blut Jesu ist was uns den Zugang garantiert, den Zugang gegeben hat zum Heiligtum. Heiligtum ist identisch mit „Gegenwart Gottes“. Da, wo Gott wirklich zu finden ist, wo man Ihn erleben kann. Hallelujah.

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