Hartwig Henkel – “Gemeinde nach Gottes Plan” Teil 2 (20:00 bis 25:00)

 

2 Thess 1,12a
dass der Name unseres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde.

Immer wieder das gleiche mit verschiedenen Worten ausgedrückt: Der Name des Herrn soll verherrlicht werden. Wir sind ein Volk für Seinen Namen, genau wie das im Alten Testament Israel hatte, so hat das auch die Gemeinde heute. Wir sind ein Volk für Seinen Namen.

Und wenn wir uns danach ausstrecken, dann haben wir auch das, was die Bibel nennt „das Zeugnis des Geistes“. Der Heilige Geist in uns selber, Er vermittelt uns: Ja, der Vater hat Wohlgefallen. Das ist etwas anderes als „wir sind geliebt“. Ich sage es noch einmal: Das ist etwas anderes. Sondern das, was ich tue, das wie ich lebe erfreut Ihn.

Und darum geht es, das ist das Fundament von wirklicher Gemeinde. Und wo das nicht da ist, diese Gesinnung, diese Furcht des Herrn, verplempern wir unsere Zeit und die Gemeinde verliert ihre Existenzberechtigung. Weil das ist die Bestimmung der Gemeinde.

Und der Heilige Geist möchte uns die Augen auftun über dieses Privileg, dass wir etwas sein können zur Ehre Gottes. Dass uns das etwas bedeutet, dass das wichtig ist und dass wir das ernst nehmen. Und das zeigt sich in der Art und Weise wie wir leben, wie wir Verantwortung übernehmen über unsere Gedanken, über unsere Worte, über unser Herz, welchen Vergnügungen, welchen Freizeitaktivitäten geben wir uns hin und welche sagen wir, „passt nicht mehr für mich – ich bin ein Mann Gottes, ich bin eine Frau Gottes, diese Dinge passen nicht mehr zu mir und ich werde so etwas nicht mehr tolerieren in meinem Leben“.

Wie wenige Gläubige verstehen, dass Internetkonsum etwas mit der Ehre Gottes zu tun hat, Fernsehkonsum etwas zu tun hat mit der Ehre Gottes. Ich sage nicht, Fernsehen musst du rausschmeissen, darfst kein Fernsehen haben. Aber wenn das Sendungen sind, die Gott verhöhnen, die Gewalt verherrlichen, die eine Form von Sexualität rühmen und für normal erklären, die in der Bibel total out ist, dann muss ich mich fragen, auf welcher Seite stehe ich? Nenne ich mich Christ und lebe immer noch nach den Werten dieser Welt oder habe ich verstanden, in allem, was ich tue, rund um die Uhr und sei es bis in meine Träume, soll ich Gott verherrlichen. Und ich kann nicht an Dingen Vergnügen haben, unter denen Gott leidet, die Gott beleidigt. Das kann doch nicht sein. Dann stimmt doch etwas nicht. Und zwar etwas ganz Grundlegendes.

Und ich werde das nie vergessen wie ich mir eine Phase erlaubt habe in meinem Leben, ist lange, lange zurück, Preis dem Herrn, und wo diese Wahrheiten nicht mich geprägt haben. Wo ich nachts heimlich aufgestanden bin wenn die Familie geschlafen hat, mich vorn Fernseher gesetzt hab, durch die Kanäle gezogen bin und hab gesucht. Und wenn du suchst, du findest. Und hab mir Dinge angeschaut, die so eklig und so schmutzig und so böse und so daneben waren und hab daraus irgendwie eine Form von Lust gezogen. Und das ging eine ganze Weile. Und dann kam der Heilige Geist und hat mich konfrontiert und hat mir eine Frage gestellt.

Oft macht Gott es einfach indem Er eine Frage stellt. Er kommt nicht und sagt: „Bäm, bäm, bäm“ – Er stellt einfach nur eine Frage. Und Er hat mich gefragt: „Erkläre mir – wie ist es möglich, dass du sagst, du liebst Jesus und hast Gefallen an Bildern, die so abartig, die so schmutzig, die so böse sind, die so gegen sein eigenes Wesen sind – und du hast daran noch Gefallen – wie ist das möglich?“

Das war eine Frage, und ich hab mich gewundert und überlegt und überlegt. Und nach langer Zeit kam ich zu meiner Antwort. Und die Antwort ist: Es ist deswegen möglich, weil ich Ihn gar nicht kenne. Weil ich Ihn nicht wirklich kenne als den Heiligen, als den, der durch meine Sünde beleidigt werden kann. Ich kenne Ihn gar nicht. Nur oberflächlich, nur vom Hörensagen.

Hi 42,5a
Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen

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