Hartwig Henkel – “Gemeinde nach Gottes Plan” Teil 2 (30:00 bis 35:00)

 

So, das war der Eifer der Apostel. Paulus sagt:

2Kor 11,2
Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau vor den Christus hinzustellen

Das war sein Verlangen – die Gemeinde soll eine keusche Jungfrau sein. Da ist dieses Bild wieder von der Braut. Jetzt sind wir verlobt mit Christus, die Hochzeit steht bevor, und diese Zeit ist die Zeit der Bewährung, wo wir uns rein verhalten und behalten müssen. Das ist extrem wichtig.

Und diese Gesinnung wird heute in einer falsch verstandenen Gnade verachtet und torpediert als „gesetzlich“, als eng, als altmodisch als überkommen – und wir müssen verstehen, das ist im Wort. Das ist das Zentrum des Lebens der Gemeinde und des Lebens des Gläubigen. Und wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, wir dürfen uns nicht verachten lassen – oder „diese Verachtung zulassen“ – Menschen können uns verachten, aber wir lassen das nicht in uns zu. Wie Paulus zu Timetheus sagt:

1Tim 4,12a
Niemand verachte deine Jugend

Ja, das muss er doch den Leuten sagen, die ihn verachten?! Nein, was meint er? „Lasse niemals Verachtungsgefühle in dir selber zu. Die können dich verachten wie sie wollen, aber du lasse es nicht in dir zu, lass nicht Selbstverachtung und Selbstablehnung in dir zu. Sondern du sei gewiss, das, was du tust, wozu du dich entschieden hast, was du wählst, das hast du gewählt für Ihn, um Seines Namens Willen, um ein Leben zu führen für Seine Ehre“.

Jes 56 – dort wird von den Erlösten gesprochen, die Gott hinzuholt aus den Nationen. Das sind wir! Die „wählen, woran Er Gefallen hat“.

Jes 56,4
Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten

Wir wählen, woran Er Gefallen hat.

Du sagst, ja, und wie soll ich wissen, woran Er Gefallen hat? Nun, wir haben die Bibel, und da steht drin, was Er hasst und was Er nicht hasst. Aber für viele ist das ein völlig neues Konzept: Mein Jesus hasst?! Wie? Ich dachte, Er ist Liebe.

Wenn Gott Liebe ist, und gleichzeitig ist er neutral, gleichgültig gegenüber den Dingen, die die Liebe stören oder zerstören und aufhalten, ist Er nicht wirklich Liebe.

Soll ich nochmal sagen?

Wenn Gott wirklich Liebe ist – und gleichzeitig wäre Er gleichgültig oder sogar tolerant gegenüber Dingen, die die Liebe zerstören – dann wäre Er nicht wirklich Liebe.

Das Gute zu lieben heisst zwangläufig das Böse zu hassen, sonst liebt man nicht das Gute. Wenn du sagst, ich liebe das Gute und für das Böse bin ich tolerant – du bist total verwirrt. Weil du bist nicht klar, du bist durcheinander und hast keine Orientierung. Für das Gute zu stehen heisst automatisch gegen das Böse zu stehen.

Und das war unser Jesus und wir müssen Ihn neu kennenlernen als einen, der einen heiligen Zorn hat auf die Sünde – nicht auf den Sünder, aber auf die Sünde. Diesen Jesus müssen wir kennenlernen, der ein Kämpfer für Wahrheit und für Gerechtigkeit ist. In Offenbarung wird er uns beschrieben wenn er dann kommen wird. Er kommt und er kämpft und er führt Krieg. Jesus führt Krieg. Gegen was? Gegen den Antichristen und sein zerstörerisches, böses und menschenverachtendes, menschenquälendes, unterdrückendes System.

Offb 19,11
Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.

Gegen das Böse. Er sagt zu einer Gemeinde (Thyatira), weil sie diese Geist von Isebel tolerieren, ich werde kommen und Krieg führen und ihre Kinder aufs Krankenbett werden und töten, damit alle Gemeinden sehen.

Off 2
20 Aber ich habe gegen dich, dass du das Weib Isebel gewähren lässt, die sich eine Prophetin nennt und meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen.
23 Und ihre Kinder werde ich mit dem Tod töten, und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht; und ich werde euch einem jeden nach euren Werken geben.

Jesus tut Dinge um den Gemeinden eine Lektion zu erteilen, was für ein heiliger Gott Er ist.

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