Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 3 – Die neue Geburt (0:00 bis 5:00)

 

Also dann wollen wir weitermachen hier mit unserem Studium der Grundlagen. Wir sind das letzte Mal stehengeblieben bei dem Erlösungswerk unseres Herrn, wo Jesus für uns, mit unserer Sünde, mit unserem Fluch, mit der Krankheit unser Stellvertreter geworden ist, wo er alles auf sich genommen hat und wo er an unserer Stelle für uns gestorben ist.

Und weil er aus sich selbst heraus eben doch gerecht war, nur unsere Ungerechtigkeit genommen hatte, dann von Gott gerecht gesprochen wurde. 1 Tim 3,16 – dort heisst es: Er ist gerechtfertigt im Geist.

1 Tim 3,16
Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Der offenbart worden ist im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

Und er kam heraus aus dem Totenreich, nicht durch irgendeinen Kampf – manche Leute denken, wir würden lehren, in der Hölle hat ein Kampf stattgefunden. Erstens war es nicht die Hölle, sondern das Totenreich. Jesus ging hinab ins Totenreich, und er hat dort keinen Kampf Satan ausgefochten, sondern er bekam durch den Heiligen Geist, durch die Herrlichkeit Gottes, neues Leben. Er wurde von neuem gezeugt – wie wir das letzte Mal gesehen haben in Apostelgeschichte 13. Da ist eine wichtige Verheißung, die endlich erfüllt wurde.

Apg 13
32 Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung,
33 dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte; wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
34 Dass er ihn aber aus den Toten auferweckt hat, so dass er nicht mehr zur Verwesung zurückkehrte, hat er so ausgesprochen: „Ich werde euch die zuverlässigen heiligen Güter Davids geben.“

Sie wurde erfüllt als Jesus aus den Toten auferweckt wurde. Er wurde zu neuem Leben gebracht, und das war ein Leben des Sieges, der Herrschaft, der Autorität, der Freiheit und dort unten, kraft seiner Neuschöpfung, seiner neuen Existenz hat er dort in einem Augenblick den Satan und alle Mächte der Finsternis entmachtet. Die Bibel sagt – oder Jesus sagt, er hat die Schlüssel des Totenreiches.

Off 1
17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
18 und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes.

Jesus hat die Schlüssel dem Teufel abgenommen. Und das ist eine ganz ermutigende Aussage: Wie sicher fühlt sich ein Hausherr wenn die Schlüssel ihm nicht mehr gehören? Wenn sein ärgster Gegener die Schlüssel hat? Das heißt, jeden Augenblick kann er wiederkommen und noch irgendetwas holen, was er vielleicht auch noch von seinen Gütern irgendwie haben wollte. Man fühlt sich in seinen Wänden – mir wurde einmal mein Schlüssel, äh, kam abhanden – man fühlt sich sehr unwohl zu Hause, weil man denkt, Mensch, wenn jetzt jemand meinen Schlüssel findet, mein Haus ist sozusagen offen, die Türen nützen überhaupt nichts. Der Teufel hat die Schlüssel abgeben müssen, Jesus ist der Herr. Als er auferstanden ist, hat er gesagt: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden – alle Macht ist ihm gegeben.

Mt 28,18
Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.

Er ist der Herr. Er hat durch seinen Tod und durch die Auferstehung den Teufel total entmachtet, besiegt, entwaffnet, sagt die Schrift. Lukas 11,21-22 – dort redet er von dem Starken, der den Hof bewacht und alles bleibt irgendwie unter seiner Kontrolle. Und dann sagt Jesus: Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und ihn überwindet und entmachtet, entwaffnet, dann nimmt er ihm alles, worauf er sich verlassen hat und auch die Waffenrüstung.

Lk 11
21 Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, so ist seine Habe in Frieden;
22 wenn aber ein Stärkerer als er über ihn kommt und ihn besiegt, so nimmt er seine ganze Waffenrüstung weg, auf die er vertraute, und seine Beute verteilt er.

Die Bibel redet davon, dass dem Teufel die Waffenrüstung abgenommen wurde. Das ist ein hochinteressantes Wort, was genauer vom Griechischen sogar heißt: Die gesamte Waffenrüstung.

panoplian (Strong: 3833): komplete Bewaffnung eines Soldaten (d.h. Schild, Schwert, Lanze, Helm, Brustpanzer, Stiefel, Gürtel, usw.)

Das kommt nur zwei Mal vor im neuen Testament, haben mir griechische Experten gesagt. Und zwar einmal in Bezug auf den Teufel: Die gesamte Ausrüstung ist ihm genommen worden. Und in Bezug auf den neutestamentlichen Christen: Die gesamte Waffenrüstung Gottes steht ihm zur Verfügung.

Eph 6,13
Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.

Fast könnte man denken, das ist ja unfair, ja? Wir haben totale Ausstattung und das, was der Teufel hat, ist ihm auch noch weggenommen. Ja, welche Chance hat er dann noch gegen einen neutestamentlichen Christen? Ganz genau: Er hat keine Chance! Sieg ist das Normale. Und davon reden wir hier, das Grundlagen-Seminar soll eine Anleitung sein wie du siegreich leben kannst. Wie der Friede Gottes in dein Leben kommen kann, wie du frei wirst von allem möglichen, was dich bedrängt, wie der Friede Gottes in deine Ehe, in deine Familie kommt, in deine Arbeitsbeziehungen und wie du unweigerlich einfach aufsteigen musst. Du musst aufsteigen. Ein glücklicher Mensch ist kreativer als ein unglücklicher Mensch, ist leistungsfähiger, ist belastbarer. Mit dem Segen, den Gott uns hinterlassen hat durch das Kreuz haben wir noch eine Chance: Wir können nur noch aufsteigen. Es geht nur noch nach oben. Es geht nur noch nach oben. Das ist sehr ermutigend: Das Schlimmste liegt hinter dir. Hallelujah. Es kann nur noch nach oben gehen.

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