Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 3 – Die neue Geburt (15:00 bis 20:00)

 

Übrigens: Es gibt noch manche andere wichtige Details, die ich aber aus Platzgründen hier nicht mit hineinnehmen kann, die eigentlich auch alle noch zum Werk der Erlösung gehören. Die Bibel redet davon, dass Christus unser Hohepriester mit seinem eigenen Blut in die himmlischen Heiligtümer gegangen ist nach seiner Auferstehung und hat dort im Himmel Sühne und Reinigung bewirkt.

Heb 9
11 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter und ist durch das größere und vollkommenere Zelt – das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist –
12 und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat uns eine ewige Erlösung erworben.

Und das irdische Heiligtum, was wir sehen im alten Bund, das Zelt der Begegnung, die Stiftshütte, das war nur ein irdisches Abbild, was dokumentieren sollte: So sind die wahren geistlichen Verhältnisse.

Und Christus ist unser Hoherpriester, und er ging mit seinem eigenen Blut in die himmlischen Heiligtümer und hat sie gereinigt. Was mir sagt, dass unsere Sünde da oben Dreck veranstaltet hat. Die Sünde der Menschen hat den Himmel verdreckt. Eine echte Umweltverschmutzung. Und Christus ist der, der alles wieder in Ordnung gebracht hat mit seinem eigenen Blut. Und er ist jetzt als Hoherpriester vor dem Vater und er betet für uns. Er hat einen Dienst der Fürbitte für uns.

Das ist auch ganz, ganz wichtig. Ja, wenn du siehst wieviel Glauben der Herr für dich hat! Manchmal vielleicht du siehst so viele alte Dinge, die da hochkommen, und vielleicht zuviel auf einmal, dass du gar nicht mehr weißt, ob du noch bekehrt bist oder nicht. Oder kaum noch Glauben hast für deine persönlichen Durchbrüche und für Veränderungen. Ja, dann wisse eines: Christus hat großen Glauben, er steht vor dem Vater und er macht dem Vater klar, mach dir keine Gedanken, der Junge kommt durch. Der kommt durch! – „Ja, aber das war doch nicht in Ordnung, was da gelaufen ist …“ – „Der Junge kommt durch! Der hat Leben aus dem Tod in sich, der kann gar nicht anders als aufsteigen. Der wird hochkommen, der wird durchkommen, der wird es machen!“

Dieses Leben ist uns ist so unbändig, so vital, so energiereich. Es ist wirkliche eine herrliche Sache wenn der Heilige Geist uns die Augen auftut über die Kraft des Auferstehungslebens, das in uns ist. Das ist etwas ganz gewaltiges und wir sollten unbedingt uns danach ausstrecken mehr davon zu entdecken.

Also, das ist, was Jesus getan hat für uns in groben, kurzen Zügen: Er hat den Preis bezahlt für die Sünde, er hat den Teufeln entmachtet, er ist auferstanden aus den Toten, er sitzt im Himmel zur Rechten Gottes. Und dann hat er verfügt seinen Jüngern bevor er dann den irdischen Abschied nahm: Geht in alle Welt und verkündigt dieses Evangelium.

Markus 16,16a
Und wer glaubt und getauft wird, wird errettet werden.

„Wer glaubt und getauft wird“ – was soll man glauben? Nun, dass Christus nicht irgendein Mensch ist, sondern dass Christus Gott ist, der herabkam und der Mensch wurde und dort am Kreuz von Golgatha unseren Platz eingenommen hat. Dass er den Fluch genommen hat und dass der Zorn Gottes auf die Sünde dort kam in ihm, dass er alles auf sich genommen hat, damit wir frei sein können.

Und wer das hört und wer darauf richtig reagiert, der empfängt diese Erfahrung von der die Bibel eben redet: Die neue Geburt. Wer glaubt und getauft wird, der wird errettet werden. Errettung ist das, was Gott anbietet jedem Menschen seit Ostermorgen. Und die Errettung kommt zustande indem man darüber hört. Vielleicht nicht immer in der Ausführlichkeit wie man das im Grundlagenseminar sozusagen rückwirkend hört. Vielleicht hat bei dir ausgereicht „Jesus liebt dich und er ist für deine Sünden gestorben“, du sagst: „Das nehme ich!“ – und das war der Ausgangspunkt. Aber der Kern muss der sein: Er hat alles auf sich genommen und durch ihn – und nicht durch meine Leistung, nicht durch meine christlichen Werke und durch meine Anstrengung oder durch irgendetwas – sondern weil er der Stellvertreter ist, weil er der Weg zum Vater ist, deswegen komme ich zu Gott. Deswegen habe ich ein Recht überhaupt ihm zu begegnen. Deswegen habe ich überhaupt den Mut, zu ihm zu kommen.

Weil Gott etwas wunderbares getan hat: Er hat die Sünde von uns auf Christus gelegt und wenn wir jetzt im Namen des Herrn kommen zu Gott dem Vater, dann sieht Er – oh, Wunder – Er sieht die Sünde nicht! Hallelujah! Was Er sieht, ist uns als neue Menschen, Er sieht uns bedeckt durch das Blut Jesu, Er sieht uns gereinigt. Wir sind gereinigt, und wir sind durch das Leben, das Auferstehungsleben in uns, wir sind bevorzugt und privilegiert und würdig und berechtigt, diesem wunderbaren, heiligen Gott überhaupt zu begegnen.

Das kommt nicht von uns, sondern das kommt aufgrund dessen, was Er für uns getan hat. Jeder Mensch, der das hört, „Christus ist dein Stellvertreter, im Tode so wie im Leben und durch ihn, und nur durch ihn kommst du zum Vater“ – jeder Mensch, der das annimmt, erfährt diese Erfahrung. Das ist eine universelle Angelegenheit. Ob das in Afrika ist oder in Asien oder in Südamerika oder auf Grönland oder irgendwo – jeder Mensch, der das hört, dass das für ihn ein Angebot ist und der das ergreift, erlebt das.

Das hat nichts mit Amerika zu tun, keine neue Bewegung, das hat auch nichts mit irgendwelchen charismatischen oder nicht charismatischen Fragen zu tun, das hat zu tun mit der Aussage und mit der Verheißung, die Jesus gegeben hat: „Wer glaubt, der wird errettet werden“. Jeder Mensch zu jeder Zeit.

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