Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 5 – Taufe in den Heiligen Geist (00:00 bis 05:00)

 

Ich möchte euch ganz, ganz herzlich begrüßen heute abend zu unserem Seminar „Grundlagen des biblischen Lebensstils“. Schön, dass ihr da sei seid trotz Schnee und Wind oder was immer da draußen los geht, dass ihr da seid.

Ich habe ja am Anfang des Seminars versprochen: Es wird praktisch werden. Und du wirst verstehen, wie dein Leben anders gestaltet werden kann – darum heißt es ja auch „Grundlagen des biblischen Lebensstils“. Nicht des christlichen Wissensarsenals, sondern Lebensstils. Und vielleicht hast du bis jetzt ein bisschen darauf gewartet – nun, dein Warten ist zuende, heute ist der Tag gekommen, wo wir das, was wir an etwas Theoretischem, aber durchaus nicht wirkungslosen Grundlagen jetzt bündeln – wir haben geredet über, was Jesus am Kreuz getan hat, wie man sein Leben Jesus übergibt, wie Jesus der Herr wird, was das bedeutet, wie das Kreuz auch an uns gewirkt hat und dass wir das anzunehmen haben. Dass das auch bedeutet, dass die Wassertaufe ein biblischer Schritt ist.

Dann haben wir gesprochen über den Heiligen Geist, über das Empfangen des Heiligen Geistes, da sind wir letztes Mal nicht ganz fertig geworden, das werden wir heute noch zuende bringen. Und dann aber kommt der Alltag dran. Und zwar wie wir das, was wir jetzt haben an Voraussetzungen wirklich nehmen können und anwenden können. Wir haben gesprochen über das Empfangen oder Erfüllt werden oder Getauft werden in den Heiligen Geist, das absolut biblisch neutestamentlich fundiert ist. Und wir haben gesehen an einigen Beispielen, dass diese Erfahrung nicht identisch ist mit der neuen Geburt, mit der Tatsache, dass jemand sein Leben Jesus übergibt. Wir es haben am Beispiel von Apostelgeschichte 8, wo ganze Scharen von Menschen ihr Leben Jesus gegeben haben und die Jünger hinterher dann die Apostel hingehen und dafür sorgen, dass diese auch wirklich den Heiligen Geist empfangen, was bis dahin nicht passiert war. Wir sehen dasselbe in Apostelgeschichte 19 – Paulus kommt zu Menschen, die ausdrücklich Christen genannt werden, Jünger genannt werden. Und ich weiß, da gibt es so gewisse fromme Ausreden, Menschen, die auf Biegen und Brechen das nicht wahr haben wollen, dass es ein Erfüllt sein im Heiligen Geist als eine neue Erfahrung nach der Bekehrung gibt. Die sagen dann: „Ja, Apostelgeschichte 19, das waren Jünger von Apollos. Und der hat sie gelehrt und der wusste nur von der Taufe des Johannes. Also waren es angeblich Jünger des Johannes, des Täufers“.

Und wie herrlich, dass der Heilige Geist schon vorhergesehen hat, dass man solche Ausflüchte bringen wollte – und er zitiert ausdrücklich: „Apollos lehrte richtig von Jesus“.

Apg 18,25
Dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und redete brennend im Geist und lehrte richtig von Jesus, wusste aber nur von der Taufe des Johannes.

Und wenn Apollos kam und hat Menschen richtig von Jesus gelehrt, dann wissen wir auch, was rauskommt: Richtige Christen. Denn richtige Lehre erzeugt auch biblische Resultate. Warum soll er richtig von Jesus lehren und am Ende seines Lehrgangs über die Bibel kommen dann nur Jünger von Johannes dem Täufer heraus? Das macht doch keinen Sinn.

Er lehrte richtig von Jesus! Also, diese Menschen waren gläubig, denn Paulus checkt nicht die Bekehrung, sondern er checkt die Wassertaufe und er checkt die Taufe in den Heiligen Geist und führt sie in diese Erfahrung hinein. Ganz eindeutig – es ist nicht etwas, was in der Regel zusammenfällt in einer einzigen Erfahrung. Es kann so sein, aber wir haben herausgestellt, im Denken der Apostel – von Paulus, aber auch der anderen, ist diese Erfahrung begleitet oder angezeigt durch ein sichtbares Zeichen. Und das tritt sofort auf. Es gibt viele andere Erfahrungen und Wirkungen und Zeichen, die dann danach kommen. Etwas, was der Heilige Geist unbedingt bringen will, ist neben der Kraft auch Freude. Er ist ein Geist der Freude. Aber das erste, was auftritt nach der Bibel wenn Menschen erfüllt wurden mit eben dem Heiligen Geist – dann war es dieses sichtbare Zeichen: Sie priesen Gott in einer neuen Sprache.

Apg 19,6
Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.

Sie wurden übernatürlich ausgerüstet, Gott in einer anderen Art und Weise – und zwar im Geist anzubeten. Und das war ein Kriterium, das Paulus kannte und wonach er sich auch gerichtet hat. Und wir sollten einfach in seinen Fußspuren dort an dieser Stelle wandeln. Und warum sollten wir uns mit weniger zufrieden geben? Wenn Paulus dieses Niveau hatte – warum sollten wir dadrunter gehen?

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