Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 8 – Das Wort Gottes (40:00 bis 45:00)

 

Und das ist, worum es überhaupt letzten Endes geht: Wir sind hier, um den Segen Gottes zu erleben und ein Segen zu sein.

1Mo 12,2
Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein.

Auch wenn ich darüber nicht jetzt ausführlich irgendwie lehre, aber mach dir das klar: Du bist hier – viele Christen wissen nicht, warum sie hier sind! Und ich habe mich einmal die Frage gefragt, ja, warum hat eigentlich Gott mich nicht entrückt nachdem ich mich bekehrt habe? Ich meine, man bekehrt sich und es wäre doch – wenn der Himmel so ein schöner Ort ist – es wäre doch das sinnvollste, man bekehrt sich und dann wird man hier eben abgeholt und kann keine dummen Sachen mehr machen, ist im Himmel, kann nicht mehr rückfällig werden, und alles ist in Ordnung. Ich meine, das wäre doch das cleverste für Gott.

Gott hat etwas vor mit meinem Leben, mit deinem Leben. Wir sind hier, um seinen Segen zu erleben, um anderen zu zeigen, Er lebt. Um andere zu motivieren, um andere eben mit Ihm bekannt zu machen. Das ist, wofür wir hier sind. Und ohne das Wort Gottes, dass es sich wirklich in unserem Leben erweist, ist das einfach nicht möglich.

Okay, einige Eigenschaften des Wortes Gottes: Und zwar, die wir von Gott selbst holen. Die holen wir jetzt nicht von den Aussagen von Theologen oder von unserer Erfahrung oder von irgendwelchen anderen menschlichen Quellen, sondern direkt von Gott. Was sagt Er selbst über Sein Wort? Ich meine, Er muss es ja wissen!

Und das Allererste, was ich hier betonen möchte, was eine riesige Chance ist oder eine offene Tür ist zur Veränderung und was gewaltig ist und unvergleich ist gegenüber allen anderen Angeboten: Gottes Wort ist die Wahrheit.

Gott ist die Wahrheit. Sein Wort ist wahr.

Du sagst, naja, das haut mich nicht sehr vom Hocker. Doch! Wenn du überlegst, was mit all den anderen sogenannten modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist. Du weißt vielleicht, dass zu jeder Zeit solange es Wissenschaft gegeben hat, sie immer dachten, sie sind die modernen aufgeklärten Menschen und sie wissen schon alles und haben ein Weltbild zusammen usw. Und dann auf einmal gibt es Entdeckungen, die geben eine totale Veränderung des ganzen Weltbildes. Das ging wie ein Schock in den 20er Jahren durch die westliche Welt als man auf einmal ganz neue Entdeckungen gemacht hat in der Astrophysik und in anderen Bereichen und auf einmal das ganze Weltbild sich total umgeändert hat. Lasst uns nicht denken, ja, „die Wissenschaft hat festgestellt, …“

Es gibt so viele Dinge, die die Wissenschaft meinte festgestellt zu haben, und die hinterher sich als größten Blödsinn aller Zeiten herausgestellt haben. Es gab einmal einen Menschen, der wurde als ein sehr fortschrittlicher Wissenschaftler gepriesen – Ernst Haeckel hieß der – und der hat angeblich herausgefunden, dass das Embryo eines Menschen oder auch bei den Tieren eben während der Zeit der Schwangerschaft all die stammesgeschichtlichen Entwicklungsphasen, also vom Urlurch oder der Kaulquappe oder irgendwas dann durchmacht bis zum fertigen Mensch („Biogenetische Grundregel“).

Das hat man wirklich geglaubt, das war wirklich eine wissenschaftliche Tatsache, das haben die wirklich geglaubt.

Heute wirst du Wissenschaftler nicht mehr hören, sich so töricht zu äußern, weil sie wissen, das ist der größte Schrott überhaupt, das ist nicht haltbar. Du findest noch manches dummes Zeug in den Schulbüchern, aber du musst nicht denken, die Schulbücher sind voll von wissenschaftlicher Weisheit. Da ist man längst schon woanders.

Gottes Wort ist die Wahrheit.

Joh 17,17b
Dein Wort ist Wahrheit.

Wahrheit im Sinne von Realität. Realität! Das heißt, was aus dem Munde Gottes hervorkommt und wie die Sache wirklich ist, das ist total 1:1. Gott sagt, die Sache ist so, und die Sache ist wirklich so.

Wenn wir das begreifen, dass Gottes Wort die Wahrheit ist, dann kommt etwas interessantes zustande: Wir werden fest, wir werden sicher.

Ich hab mich früher mit sehr vielen Philosophien beschäftigt, von Japan und anderen fernöstlichen Dingen bis nachher dann zu Johann Gottlieb Fichte und Ludwig Feuerbach und Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Karl Marx und lauter solche Geschichten. Und du kannst feststellen, wenn du dich mit irgendwelchen Philosophien beschäftigst, irgendwann kommst du an den Punkt, wo dein Weltbild zusammenbricht. Weil du auf einmal neue Gedanken denkst, die passen in dein bisheriges Schema nicht rein und du stehst da, wenn du so philosophisch veranlagt bist wie total nackt.

Und ein Philosoph fühlt sich nicht wohl wenn er nicht irgendwie ein Bild hat, in das er das ganze Leben so einordnen kann. Aber selbst wenn du nicht philosophisch veranlagt bist oder so, sondern sehr, sehr praktisch, ist das eine Riesenmöglichkeit für uns, uns darauf einzulassen: Gottes Wort ist wahr. Die Dinge sind so wie Er sie uns sagt. Und das heißt, wir können Ihm vertrauen. Das heißt, wir können etwas nehmen von Ihm, was wir noch nicht erfahren haben, aber wir nehmen es, wir glauben es und siehe da – danach können wir es erfahren.

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