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Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (80:00 bis Ende)

 

Und ich mache eine Partnerschaft mit Ihm, und ich lerne mit Ihm zu arbeiten, und Er segnet Seine Projekte. Gott segnet alle Seine Projekte. Niemals gibt Er einen Auftrag und dann sagt Er: „Ja, leider, jetzt sind die Finanzen auch ein bisschen klamm, sieh mal zu wie du zu Rande kommst oder vielleicht musst du dir einen Kredit aufnehmen, aber auf jeden Fall – bei mir ist nichts zu holen“. Gott ist reich und gibt gerne! Was für eine Kombination. Besser kann es ja nicht kommen: Er ist reich und Er gibt gerne. Hallelujah.

So, ich denke in Bezug auf Finanzen und ich bemühe mich da so zu denken und in Übereinstimmung zu sein wie Er es sagt. Mir tun solche Leute leid, die ihre Zeit vertun mit Bücher schreiben gegen den Zehnten. Mir tun diese Leute leid. Was werden die eines Tages für einen Schock erleben wenn die vor Jesus stehen? Und welche Strafe werden sie bekommen? Es gibt nicht nur Belohung für Gehorsam, es gibt auch Strafe für Ungehorsam – sagt das Wort Gottes. Ich rede nicht von Fegefeuer – das ist katholische Erfindung, das gibt es nicht, ja? Aber wir werden zur Rechenschaft gezogen. Und spätestens da werden diese Leute aufwachen und mit Tränen bereuen, dass sie solche dummen Bücher geschrieben haben und unter Volk gebracht haben.

So, Erneuerung des Denkens macht ernst mit der Wahrheit: Gottes Wort ist die Wahrheit. Die Dinge sind so wie Er sie sagt. Ob das vorehelicher oder außerehelicher Sex ist, ob das meine Haltung bei der Arbeit ist oder dies oder jenes oder was auch immer – wo Gott gesprochen hat, das ist Sein Wort, das ist die Wahrheit, so ist es richtig. Und das will ich annehmen, das will ich bejahen, da will ich mich drunter stellen und erlauben, dass dieser Maßstab mein Leben, mein Verhalten, meine Einstellung richtet.

Richten heißt nicht verdammen. Richten heißt: Das ist verkehrt, kehr um, lass das sein, das ist dummes Zeug. Richten heißt: Das ist richtig, bleib dabei und ich segne dich.

Gott richtet, Gottes Wort ist ein Richter. Weil es wahr ist, richtet es. Weil das Wort Gottes wahr ist, richtet es und sagt: Das ist gesegnet und das ist verflucht. Und du kannst genau wissen, wo du stehst. Du kannst genau wissen, wo du stehst. Und wir dienen nicht einem unbekannten Gott. Mir kommt die Geschichte in den Sinn, wo wir mal sprachen mit einer Pastorin aus der Landeskirche. Und sie rühmte sich, welche Freiheit sie haben und was sie da alles machen können und wie wunderbar alles ist und dass sie alles machen können in der Kirche. Und meine Frau als gutes Baptistenkind fragt: Und wie siehts mit der Taufe aus? – Ja, äh, das ist ja nicht so wichtig.

Wie können wir sagen, ein Gebot Gottes ist nicht wichtig? Beurteilen wir das Wort oder soll das Wort uns beurteilen? Das ist die Frage. Jemand sagte mal: Ja, weißt du, Bibel, Gottes Wort, aha, ich bin mal durch die ganze Bibel gegangen, das hat mir nicht viel gebracht. Da sagt der Prediger: Okay, lass mal die Bibel durch dich gehen.

Wir sind nicht die Richter. Wir stehen nicht über dem Wort und sagen: Das gilt nicht mehr für eine Zeit mit Computer und das ist heute nicht mehr so und heute haben wir andere Sexualmoral und heute denkt man über dies und das anders. Gott ist Gott und Gottes Wort ändert sich nicht. Und was Sünde ist hat sich nie geändert. Und wie Gott Sünde sieht hat sich nie geändert. Gott ist derselbe. Und Gott hat immer Recht. Gott ist Gott, und wir sind nicht Gott. Auch eine tiefe Wahrheit, die wir begreifen müssen. Gott ist Gott – und wir sind nicht Gott. Und Er hat Recht. Und wir haben nicht Recht. Sein Wort ist die Wahrheit. Hallelujah.

Abschlussgebet.

Vater – hilf uns, Dein Wort zu achten. Dein Wort zu ehren. Hilf uns zu verstehen, wir können Dich nicht lieben mit einer Haltung der Geringschätzung und der Verachtung Deines Wortes. Dein Wort, das bist Du selbst. Und so wie wir mit Deinem Wort umgehen, so gehen wir mit Dir um. Vater, wir danken Dir für die Kraft, für die Ermutigung, für die Hoffnung, für die Klarheit, für die Eindeutigkeit, für den Frieden und für all das Gute, was durch Dein Wort zustande kommt und was in unser Herz kommt. Wir danken dir, dass wir Hoffnung haben können durch dein heiliges Wort. Hoffnung für die Dinge, die auf uns zukommen und für ein gutes Ende. Alles wird gut werden und das Reich wird kommen und jede Träne wird abgewischt werden, jeder Schmerz wird zuende kommen. Und alle Ungerechtigkeit wird von diesem Planeten verbannt werden, weil dein Sohn in Gerechtigkeit regieren wird. Und Vater – dafür sollen wir arbeiten, dafür wollen wir arbeiten. Und wir danken Dir, dass du durch dein Wort unsere Sicht, unsere Zukunft veränderst und uns eine Perspektive gibst, die in die Weite geht. Und in tausenden von Jahren werden wir noch anbeten und sagen: Gott, wie groß bist du? Wie wunderbar – wie herrlich ist dein Wort! Was für eine Schönheit, was für eine Klarheit. Vater, wir bitten um diese Gnade, dass wir wieder lernen Ehrfurcht zu haben vor deinem Wort, dass wir lernen zu zittern vor deinem Wort. Weil Du sagst: Auf die willst Du schauen. Und Vater, wir möchten, dass Du auf uns schaust. Mit Wohlgefallen und dass du sagst, „er gefällt mir, er hängt an mir, und deswegen errette ich ihn und deswegen segne ich sie, und deswegen bin ich bei ihr und höre ihre Gebete“. Vater, solche Menschen wollen wir sein – zur Ehre deines wunderbaren Sohnes Jesus, der das Wort ist, das Wort Gottes. Und wir danken Dir, Herr, und wir ehren Dich. Hallelujah. Danke. Amen.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (75:00 bis 80:00)

 

Aber der humanistische Mensch, der nicht geprägt ist vom Wort Gottes sagt: Ne, das kann nicht Liebe sein. Kann auch nicht Liebe sein, dass ein liebender Gott Menschen für immer in die Hölle wirft – das kann nicht sein.

Humanismus treibt uns dazu lieber zu sein als der liebe Gott. Gnädiger zu sein als der gnädige Gott.

Es gibt Fälle, wo Gott einem Menschen, der Sein Wort verachtet, der seinen eigenen Weg gehen will, entgegensteht. Gott widersteht dem Stolzen.

Jak 4,6
„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“

Und was tun wir? Wir geben Gnade. Nein! Wenn wir Nachfolger des Herrn sind, werden wir herausfinden, was tut Gott in diesem Falle? Gibt er Gnade? Ja. Dann geben wir auch Gnade. Gibt er keine Gnade – widersteht er diesem Menschen? Dann werden wir diesem Menschen auch widerstehen. Wir sind seine Nachahmer.

Eph 5,1
Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder!

Und dann werden die Leute kommen und sagen: Bei euch ist keine Liebe.

Weil ihre Vorstellung von Liebe ist: Sie können mit ihren Kompromissen und ihrer Rebellion und ihrem Widerspruch gegen das Wort Gottes leben und trotzdem gesegnet sein. Und diese Art von Leben gibt es nicht in der Bibel – das gibt es nicht. Das ist eine Illusion, das haben Menschen sich ausgedacht.

So, in Seiner Liebe kann Gott widerstehen. Und wenn wir Leiter sind, wir müssen auch Menschen widerstehen. Und sagen: Sorry, Gott gibt dir keine Gnade – ich kann dir auch keine Gnade geben. Das heißt nicht, dass wir diesen Menschen verurteilen, verachten, ablehnen oder nicht lieben – wir lieben sie in der Liebe Gottes.

Und viele Gläubige glauben nicht an den Gott der Bibel. Sie glauben an einen guten Onkel im Himmel, an einen Nikolaus. Aber nicht an den Gott der Bibel. Der Gott der Bibel sagt: Sie waren widerspenstig, sie widerstrebten meinem Heiligen Geist – da wandelte er sich selbst und er wurde ihr Feind und kämpfte gegen sie.

Jes 63,10
Sie aber, sie sind widerspenstig gewesen und haben seinen heiligen Geist betrübt. Da wandelte er sich ihnen zum Feind: Er selbst kämpfte gegen sie.

Kann das sein? Ein Gott, der gegen seine Gläubigen kämpft? Ja. Das ist der Gott der Bibel – wenn wir dem Heiligen Geist widerstehen. Und das selbe im Neuen Testament: Betrübt nicht den Heiligen Geist.

Eph 4,30
Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!

So, das Wort Gottes zeigt uns, wie ist Gott, wie denkt Gott, wie handelt Gott – und wir lernen unser Leben zu beurteilen mit seinen Augen. Wir lernen die Dinge anzuschauen und zu bewerten wie Er sie bewertet. Wir stimmen mit Ihm überein. Wir denken über alle Bereiche des Lebens, ob das Arbeit ist oder Geld ist oder irgendetwas. Heutzutage fühlen sich Leute berufen, lehren und schreiben sogar Bücher gegen den Zehnten und erklären dir, dass du das nicht brauchst, dass das nicht notwendig ist.

Übrigens, interessanterweise, ich hab viele Diskussionen geführt über dieses Thema, ich habe noch nie einen Gläubigen gefunden, der protestiert und ablehnt die Lehre des Zehnten und der selber den Zehnten gibt – hab ich noch nie gesehen. Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der den Zehnten gibt oder mehr als den Zehnten und gleichzeitig protestiert und rebelliert und sagt: Das ist Gesetz und das brauchen wir heute nicht mehr, und wir sind frei. Alle, die gegen den Zehnten rebellieren sind getrieben von Geiz – und von Unglaube.

Und sie verstehen nicht, es ist doch nicht ein armer Gott, der mein Geld braucht?! Es ist genau umgekehrt. Es ist ein reicher Gott, und ich armer Knopf brauche Sein Geld. Und Zehnter ist der elegante Weg, den Gott gegeben hat, damit ich eine Plattform habe, Ihm zu glauben. Das ist der Zehnte. Weil Gott sagt: Gib deinen Zehnten in voller Höhe und dann prüfe mich.

Mal 3,10
Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß!

Das heißt, du gibst deinen Zehnten und dann kannst du sagen: Gott, siehst du, was ich getan habe? Jetzt bist du verpflichtet mich zu segnen!

Der religiöse Mensch zuckt und sagt: Das kann nicht sein. Gott ist nicht verpflichtet, wir können nicht Gott verpflichten.

Doch, wir müssen Ihn nehmen bei Seinem Wort! „Prüft mich“ – hat Er gesagt. Und wir leben seit vielen, vielen Jahren im Segen Gottes auch was unsere Finanzen angeht und wir sind raus aus den Schulden und sind seit 20 Jahren nie wieder zurück einen einzigen Tag in rote Zahlen und es würde mir nicht im Traum einfallen, zu sagen: Ich kann es mir nicht mehr erlauben den Zehnten zu geben. Ich kann er mir nicht erlauben, darauf zu verzichten – das ist die Realität. Das kann ich mir gar nicht erlauben.

Ich habe Ausgaben, wir haben Dinge zu tun, wir haben Projekte, wir drucken Bücher in Albanisch oder in Russisch oder irgendwas und wir machen Seminare und Bibelschule usw. – und das kostet alles Geld. Fliegt mal nach Zentralasien, das kostet alles Geld. Druckt mal ein Buch, das kostet Tausende von Euro. Das machen die nicht für umsonst. Und wir brauchen für diese Projekte Geld. Das habe ich nicht, aber Gott hat.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (70:00 bis 75:00)

 

Hör mal, was Paulus sagt – welche Haltung es braucht damit das Wort Gottes in uns wirkt:

1 Thess 2,13
Darum danken wir auch Gott unablässig, dass ihr das von uns empfangene Wort der Predigt Gottes aufnahmt, nicht als Menschenwort, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, welches auch in auch, den Glaubenden, wirkt.

Warum wirkte das Wort Gottes in den Thessalonichern? Weil sie nicht gesagt haben: Ach, der Paulus kommt in die Stadt, ach, komm uns mal hören, was der zu sagen hat. Der ist immer so interessant und da hört man irgendwie neues und der ist so provozierend, komm, wir hören mal, was der zu sagen hat. Und dann überlegen wir, was sagt der und das vergleichen wir dann mit dem, was die anderen gesagt haben – wer so rangeht – „ja, ich weiß, was dieser Prediger sagt, ich weiß, was der sagt, ich weiß, was die sagen“ – weißt du auch, was das Wort Gottes sagt?! Das ist das entscheidende.

Und ist es für dich das Wort Gottes? Oder hörst du das Wort Gottes und sagst, ja, das ist die Meinung von Paulus – das ist die Meinung von Prediger Soundso. Wenn Prediger Soundso etwas sagt, was in deiner Bibel steht, ist es nicht Prediger Soundso, es ist Gott. Und du bist verantwortlich es zu nehmen als Gottes Wort. Andersfalls wirst du ein Rebell sein und ein Verächter des Wortes Gottes. Und das alles im Namen eines Glaubens, der nicht funktioniert.

Das Wort Gottes wirkt in uns wenn wir es annehmen als das Wort Gottes. Wenn wir Respekt haben, wenn wir Ehrfurcht haben. Mir gefällt diese Stelle in Jesaja, wo Gott sagt:

Jes 66,2b
Aber auf den will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist und der da zittert vor meinem Wort.

Das ist, was wir verlernt haben. Die Kunst zu zittern vor dem Worte Gottes. Und wir müssen den Heiligen Geist anrufen, dass er diese Kunst uns wieder beibringt, zu zittern. Das heißt nicht Angst zu haben, aber in Ehrfurcht zu sein und zu wissen, für das, was wir hören werden wir zur Rechenschaft gezogen. Das ist, was wir brauchen, ihr Lieben. Das wird uns helfen wieder frisch zu werden in unserer Beziehung zum Herrn und zu wachsen in der Erkenntnis Christi und uns an Ihm zu erfreuen.

Wenn das Wort Gottes die Wahrheit ist, dann bedeutet das, dass ich meine Sichtweise, meine Denkweise ändern muss. Und das ist, was Paulus sagt:

Röm 12,2a
Ändert eure Gesinnung. Erneuert euer Denken.

Warum?

Röm 12,2b
Damit ihr prüfen könnt, was der Wille Gottes ist.

Wenn ein Christ nicht diese Hausaufgaben macht und sein Denken erneuert, er kann nicht prüfen, was der Wille Gottes ist. Er kann nicht prüfen. Ja, aber wenn er nicht prüfen kann, was der Wille Gottes ist, dann was? Dann vielleicht manchmal zufällig wird er den Willen Gottes tun, und wahrscheinlich viele Male eher nicht. Aber unsere Bestimmung ist, Gott zu gehorchen, für Ihn zu leben, Seinen Willen zu tun, das ist unser Auftrag. Um das geht es. Und wenn ich mein Denken nicht erneuere, das heißt, herausfinde, was sagt Gott über Geld – was sagt Gott über den Umgang mit Finanzen – was sagt Gott über Sexualität – was sagt Gott über Beziehungen? Welche Bedeutung hat Vergebung?

Aber heute, Christen, die sind so: „Naja, also wenn Jesus sagt: Wenn du nicht vergibst, du wirst ins Gefängnis geworfen und kriegst noch Folterknechte“ – ne, das ist nicht so, Gott ist Liebe.

Mt 18
34 Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.
35 So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen seine Verfehlungen vergebt.

Jesus sagt: So wird euer himmlischer Vater mit jedem von euch tun, wenn ihr nicht vergebt von Herzen.

Wer kennt den Vater mehr als Jesus? Und er sagt: Glaubts mir, Hand drauf, so wird der Vater umgehen mit jedem einzelnen, der nicht vergibt. Wenn wir nicht vergeben, verlieren wir alle unsere Vergebung. Das ist, was das Wort Gottes sagt.

Ihr Lieben, das ist eine ernste Sache. Und dann kommen wir daher und sagen: Nein, nein, das ist nicht so gemeint, Gott ist Liebe.

Mir hat einmal der Heilige Geist beigebracht, man muss das ganz anders betonen. Die Leute sagen immer: Weißt du, Bruder, Gott ist Lieeeebe. Der Heilige Geist hat mir gezeigt: GOTT ist Liebe. Wenn du wissen willst, was Liebe ist, dann schau in dieses Buch. Und wie Gott dort mit Menschen umgeht, und wie die, die er trainiert hat wie die Apostel, wie die mit Menschen umgehen, das ist Liebe.

So, wenn Paulus einen Lästerer dem Teufel übergibt zur Zerstörung seines Leibes – ist das Liebe.

1 Kor 5
3 Denn ich als dem Leib nach abwesend, dem Geist nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der dies auf solche Weise begangen hat, beschlossen,
4 den Betreffenden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und nachdem euer und mein Geist sich mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus vereinigt hat,
5 dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn Jesus.

1 Tim 1
19 indem du den Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst. Dieses haben einige von sich gestoßen und darum im Glauben Schiffbruch erlitten.
20 Zu ihnen gehören Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden und nicht mehr lästern.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (65:00 bis 70:00)

 

Da ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Verdammnis und Überführung. Und den kennen heute viele nicht mehr. Und weil sie so besorgt sind um die armen, lieben Menschen und auf keinen Fall wollen, dass sie unter Verdammnis kommen, deswegen nicht klare Ansagen machen, lieber mehr so seifenmäßig alles irgendwie so vage zu machen. Gott ist nicht vage. Und ein eingeschlafenes Gewissen kann nicht wachgerüttelt werden durch ein beliebiges Wort. Das Gewissen kann nur aufgeweckt werden wenn da ein scharfes, klares, deutliches Wort kommt. Und viele, weil sie heute die Massen haben wollen, scheuen sich ein klares Wort zu bringen.

Aber wir hängen an Gott, wir hängen an seinem Wort. Uns geht es nicht darum, Massen zu erreichen. Uns geht es darum, Sein Herz zu erreichen.

Ich weiß nicht, ob das hier im Hinterland nicht so üblich ist, „Amen“ zu sagen – aber ihr habt gerade eine grandiose Stelle verpasst, wirklich mal zu sagen: Genau so sehe ich das auch.

Off 3,8b
Du hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.

Das ist, was ich möchte, was einmal Jesus über mein Leben sagt. „Du hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet“. Und weißt du, was ich gelernt hab? Um gute, lobende Worte von Jesus zu hören, muss ich mir viele, hässliche Worte der Verurteilung und der Anklage und der Beschuldigung von Menschen anhören. Um diese guten Worte vom Herrn zu hören, muss ich mir zuvor viele Schmähungen anhören von Menschen. Das ist, was ich gelernt habe. Und weil Er mir so wichtig ist, und weil ich diese guten Worte hören will – z.B. am Ende – „gut gemacht, du treuer Knecht, komm rein in die Freude deines Herrn“ – weil ich solche Worte hören will und ich Ihn so lieb habe und sage: Das ist mir das Höchste – deswegen hab ich mich entschieden, ich bin bereit, mir Worte der Schmähung, der Verurteilung, der böswilligen Unterstellung und der Kritik und der Verdrehung und der Verleumdung anzuhören – ich bin bereit, weil dieses Wort ist mir wichtiger als irgendetwas anderes.

Mt 25,21
Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn.

Was nützen Menschen, die sagen: Ah, toll, wunderbar, schön – und am Ende sagt der Herr: Ich kenn dich gar nicht – was nützt mir das? Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Das Ende ist entscheidend, nicht zwischendurch. Das Ende ist entscheidend.

Und durch das Wort Gottes werden Haltungen in uns aufgebaut und geprägt und etabliert in uns. Und wir haben Prinzipien, die nicht tot sind, die aus dem Wort Gottes kommen. Und wir haben Werte, die sind beständig und die wechseln sich nicht. Die Moden, auch die theologischen Moden und die Geschmäcker wechseln sich andauernd, aber wenn du verankert bist im Worte Gottes, du bist ein Mensch von Beständigkeit. Und wenn du einmal etwas bekommen hast aus dem Wort – 30 Jahre später, du wirst immer noch dasselbe sagen. Du wirst immer noch dasselbe sagen.

Mt 24,35; Mk 13,31; Lk 21,33
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Und wenn wir unser Leben gründen auf diese ewigen Worte Gottes, da kann es schwanken und schaukeln oder unter uns der Boden wegbrechen, das ist alles egal, wir stehen gegründet auf dem ewigen Wort Gottes. Und wir steuern auf eine Zeit zu, von der die Bibel sagt: Alles, was man erschüttern kann, wird erschüttert werden.

Heb 12,26-27; Hag 2,6
Seine Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er eine Verheißung gegeben, indem er spricht: »Noch einmal erschüttere ich nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel!«
Dieses »Noch einmal« deutet aber hin auf die Beseitigung der Dinge, die erschüttert werden, als solche, die erschaffen worden sind, damit die Dinge bleiben, die nicht erschüttert werden können.

Alles, was man erschüttern kann, wird erschüttert werden: Unser Finanzsystem, unser Rentensystem, unser Gesundheitsssytem, unser politisches System, unser Erziehungssystem, unsere religiösen Systeme – menschengemachte Konfessionen, Denominationen, alles, was gemacht ist von Menschen, wird erschüttert werden. Wofür? Damit das Unerschütterliche bleibt. Und das Unerschütterliche ist das Reich Gottes, das Wort Gottes, das bleibt. Hallelujah.

Und darüber werden wir uns noch in 10000 Jahren freuen. Dass das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit. Und in 10000 Jahren haben wir noch nicht mal die erste Ewigkeit angekratzt. Und da kommen noch viele andere weitere. Und wir werden uns freuen über Gottes Größe, über Gottes Treue, über seine Wahrhaftigkeit. Und unsere Liebe zu Ihm wird immer mehr wachsen. Hallelujah.

So, wenn das Wort Gottes die Wahrheit ist, dann heißt das: Wir geben uns diesem Wort hin – und nur dann kann es seine Kraft entfalten. Das ist der Grund, warum Gläubige Jahr um Jahr in die Gemeinde gehen und hören Predigten, lesen selber in der Bibel, und du siehst keine Veränderungen. Und sie kommen nicht raus aus ihren Süchten, aus ihren Abhängigkeiten und aus ihren persönlichen Problemen. Sie kommen nicht raus. Warum? Weil ihre Haltung zum Wort Gottes verkehrt ist.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (60:00 bis 65:00)

 

Und je klarer wir uns positionieren, und je klarer wir glauben und uns danach ausstrecken zu leben – das ist die Wahrheit – um so mehr Widerstand wird kommen. Aber das soll uns nicht entmutigen. Petrus sagt: Wenn wir geschmäht werden um des Glaubens willen, wenn wir verachtet werden, wenn wir ausgegrenzt werden, abgelehnt werden, wenn sie schlechtes über uns reden – dann sollen wir uns freuen! Warum? Weil das so Spaß macht, abgelehnt zu werden? Nein! Weil der Geist der Herrlichkeit auf uns kommt.

1 Petr 4,14
Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch.

So – Verfolgung wird uns noch mehr beschenken! Das ist, was er sagt. Der Geist der Herrlichkeit kommt auf uns wenn man Böses und Schlechtes über uns sagt und dabei lügt und das sagt wegen unseres Glaubens. Der Geist der Herrlichkeit kommt auf uns.

Der Glaube, den die Apostel gelehrt haben, hat großen Segen gebracht und hat auch den Zorn der Menschen, die nicht glauben wollten, ihnen zugezogen. Aber Gott sagt: Das bringt euch nur noch mehr zu mir und das wird euch noch mehr segnen. So, schlussendlich unterm Strich – der Feind kann uns nicht schaden, er kann uns nicht schaden.

All diese Dinge, die Gott gesagt hat, Seine Ordnungen für Beziehungen, Seine Anweisungen für das Leben in der Gemeinde – Ihr Lieben, warum knirscht es und kracht es und knarzt und funktioniert nicht an so vielen Stellen in der Gemeinde? Weil wir alles beachten, aber nicht dieses Buch. Weil wir die Ordnung, die Gott gegeben hat, einfach ignorieren. Und verstehen nicht, die Ordnungen, die Gott gegeben hat, sind doch der Ort des größten Segens. Nirgendwo gibt es mehr Segen als in den Ordnungen Gottes – nirgendwo. Wir können uns keinen Ort ausdenken, wo wir mehr gesegnet sein können, wo wir mehr Freiheit haben, mehr Sieg haben, mehr Frieden haben als in den Ordnungen Gottes. Nirgendwo gibt es das. Gott ehrt sein Wort, Gott segnet sein Wort. Wo sein Wort ist, ist seine Ordnung. Wo seine Ordnung ist, ist sein Frieden, seine Gegenwart, seine Kraft, seine Bestätigung. Er ist da.

Und wo ein Gläubiger oder eine ganze Gemeinde das Wort Gottes, das geschriebene Wort Gottes ehrt, da kommt der Heilige Geist. Der Heilige Geist fühlt sich wohl, wo das geschriebene Wort Gottes geehrt wird. Da fühlt sich der Heilige Geist wohl. Ist ja auch kein Wunder – er ist der Autor. Er sagt: Hej, endlich mal welche, die mich hier wertschätzen. Da fühlt er sich wohl – ist doch klar.

Und das ist der Grund, warum du heute traurigerweise in Gemeinden gehen kannst und du sagst: Herr, ich war vor 20 Jahren hier, da war die Gegenwart Gottes – das troff nur so von Gott – und was ist heute für ein Tod hier? Weil man das Wort Gottes verlassen hat, weil man die Ordnungen Gottes eingetauscht hat gegen menschliche Ordnungen.

Jesus sagt zu den Juden damals: Ihr habt das Wort Gottes kraftlos gemacht um eurer Überlieferungen willen.

Mt 15,6b
und ihr habt so das Wort Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen.

Das heißt also, wenn man vor dem Fall stand, sollte man jetzt das Wort Gottes befolgen oder sollte man menschlicher Weisheit folgen, dann haben sie menschliche Weisheit genommen. Und Gott sagt: Dadurch wird das Wort kraftlos. Dann kann man es noch predigen, aber da ist keine Power mehr dahinter und es bewirkt nichts mehr. Und es geht nicht tief in den Menschen, es motiviert sie nicht, es rüttelt sie nicht auf, es überführt sie nicht, es bringt sie nicht in Kontakt mit Gott. Und das ist der Sinn von Predigt!

Und wenn ich heute höre von Gemeinden – ja, wir machen moderne Gottesdienstformen, nur noch ganz bisschen, mal so ein klein bisschen Bibelvers lesen, aber nicht die Leute überfallen und nicht irgendwie viel konzentrieren auf das Wort Gottes – das verstehen die nicht, das kommt später.

Was für eine Idee?! Durch das gepredigte Wort kommt der Heilige Geist und rührt Herzen an! Das ist, was passiert. Und je nach dem, was sie brauchen, bekommen sie Trost, bekommen sie Ermutigung, bekommen sie Stärke, neue Hoffnung oder Überführung. Und das bedeutet, sie entdecken im Spiegel des Wortes Gottes ihren Zustand, und sie entdecken ihre Lauheit, sie entdecken ihre Respektlosigkeit, sie entdecken ihre Vorliebe für menschliche Traditionen usw. Sie werden überführt, d.h. es werden ihnen Beweise geliefert, dass sie verkehrt sind – was immer einhergeht mit Motivation umzukehren.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (55:00 bis 60:00)

 

Es ist so segensreich mal über die Größe des Universums nachzudenken. Es ist so gewaltig. Dieser Werner Gitt hat auch einen herrlichen Vortrag gehalten. „Wozu gibt es Sterne?“ – kannst du dir bei Youtube angucken:

Tolle Frage, ne? Ja, wofür gibts denn die eigentlich? Die Wissenschaft hat keine Antwort. Aber die Bibel hat eine Antwort: Es zeigt Gottes Macht und Gottes Größe. Und was immer du kriegen kannst um mehr Dankbarkeit und Ehrfurcht zu bekommen vor Gott – nimm es. Und wenn es das Angucken von Sternen ist oder von irgendwelchen anderen Dingen oder Feinsstrukturen unterm Mikroskop oder irgendetwas. Wir wollen Gott mit unserem Verstand anbeten.

Mt 22,37
Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“

Und Er hat die Schöpfung gegeben damit Seine Macht und Seine Weisheit daran demonstriert werden kann.

So, diese simple Aussage „Gottes Wort ist die Wahrheit“ hat enorme Konsequenzen, weil dein ganzes Welt sich vollständig verändern wird, deine ganze Idee vom Leben und deine Sicht von allem wird sich total verändern. Und Gott hat Aussagen gemacht, die nicht in unsere Kultur passen. Gott sagt: Ehe ist von Gott – ist kein Gesellschaftsvertrag, ist von Gott, ist eine Erfindung von Gott. Und es ist eine lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Nicht zwischen einem Mann und einem Mann oder einer Frau und einer Frau oder einem Mann und einer ich weiß nicht was, undefinierbar. Nein, es ist zwischen einem Mann und einer Frau, und es ist von Gott gegeben. Und es ist heilig. Und das hat Konsequenzen, ihr Lieben. Das hat doch für mich als Gläubigen Konsequenzen. Und wenn ich solche traurigen Geschichten höre, Christen gehen in eine weltliche Eheberatung und hören dann so einen dämlichen Rat wie „Ja, am besten solltet ihr euch scheiden lassen“ – dann verstehe ich nicht, warum die Christen nicht sofort aufstehen und sagen: Danke, mit diesen Ratschlägen sind wir fertig – wir bleiben bei Gottes Sicht.

Ich verstehe nicht, wie wollen wir uns für unser Leben Hilfe holen von denen, die Gottes Wort verachten – wie soll das funktionieren? Unsere Hilfe kommt aus diesem Buch, ob das für unsere Ehe ist, für unsere Finanzen ist, für unseren beruflichen Erfolg, für unsere Beziehungen, für irgendetwas – unsere Prinzipien für das Leben kommen aus diesem Buch.

Und es ist jetzt schon so, und es wird in den kommenden Jahren noch wesentlich intensiver werden, dass wir für unseren Glauben leiden werden müssen. Und wenn du glaubst, Jesus ist der einzige Weg und nur durch ihn kommt man zum Vater, das wird dich in Probleme bringen. Wenn du glaubst, das Leben ist durch Gott geschaffen und nicht durch Evolution, das wird dich in Probleme bringen. Wenn du glaubst, Ehe kommt von Gott und etwas, was nicht der Ehe, die Gott geschaffen hat, entspricht, darf nicht und kann nicht und wird von uns nicht „Ehe“ genannt werden – du kommst in Probleme.

Diese Welt ist in Aufruhr gegen Gott. Und dieser Schrei wird immer lauter wie in diesem Gleichnis, das Jesus gebracht hat: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche“.

Lk 19,14
Seine Bürger aber waren ihm Feind und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.

Das ist der Schrei unserer Kultur. Es ist eine Rebellion gegen Gott. Und wenn wir sagen: Nein, Gott ist heilig, Gott ist gut und Seine Ordnungen sind gerecht und Seine Ordnungen bringen Segen – dann ziehen wir uns automatisch den Zorn zu derer, die Gott verachten und die gegen Gott rebellieren. Und darum ist es so notwendig, dass wir jetzt alles dransetzen, eine immer stärkere Liebe zum Herrn zu entwickeln, einen immer größeren Respekt vor Ihm, dass wir sagen, wir bleiben bei Dir, egal was passiert, wir werden nicht abweichen, wir wollen Dir die Treue zeigen. Wir wollen deinen Namen nicht verleugnen.

Und wie verleugnet man nicht den Namen des Herrn? Indem man sein Wort bewahrt.

Off 3,8b
denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Wenn wir Jesus nicht verleugnen wollen, müssen wir zum Wort stehen. Und zum Wort stehen heißt, bereit zu sein, Verfolgung und Ablehnung zu ertragen. Das ist der biblische Glaube. Der hat die Verheißung von Leiden. Der hat die Verheißung von Verfolung.

2 Tim 3,12
Und alle, die gottselig leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.

Der einzige Grund, warum die Verfolgung noch so bescheiden im Moment ist – weil wir so verwaschen sind, so konturlos, so zahnlos, so harmlos und so beliebig sind, und so angepasst an die Welt sind und so wenig wirklich in Übereinstimmung sind mit Gottes heiligem Wort.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (50:00 bis 55:00)

 

Und Gott gibt uns ein Buch und Er sagt, so müsst ihr damit leben, so müsst ihr damit umgehen – und dann wirds funktionieren. Wir tun alles, nur nicht das, was Er gesagt hat. Und dann sagen wir: „Oh, in meinem Leben passiert nichts, und ich sehe Gott nicht und ich weiß nicht, und ich hab keinen Plan, und es ist alles irgendwie so öde“. Zurück zum Wort! Zurück zum Wort wie es geschrieben steht.

So, wir wollen uns einige – nur einige, wenige Dinge vor Augen führen, was Gott über Sein Wort sagt und kurz darüber nachdenken, was das für Auswirkungen hat, welche Bedeutung das hat. Zunächst einmal um herauszufinden, ja, was ist denn das Besondere an Gottes Wort – fragen wir nicht Menschen, und schon gar nicht Theologen! Sondern wir fragen Gott selbst – was sagt denn Gott über Sein Wort? Er muss es ja schließlich wissen. Ich meine, wenns irgendwer weiß, dann Er. Und niemand kann es besser wissen als Er selber. Und Er gibt uns klare Aussagen über das Wesen, über die Natur Seines Wortes. Und das, was ich finde, was in der Liste ganz oben stehen sollte, ist diese powervolle Aussage: Gottes Wort ist die Wahrheit.

Joh 17,17
Heilige sie in der Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit.

Weißt du, warum wir heute so geringe sichtbare Zeichen von Heiligung sehen? Weil so wenig Respekt und Ehrfurcht vor dem Wort Gottes da ist. Heiligung – also in das Bild Jesu umgestaltet zu werden – kommt nur durch Hingabe an das Wort, auf keine andere Art und Weise. Es kommt nicht durch Handauflegung – leider. Schade, ne? Sonst könnten wir heute noch mächtige Sprünge nach vorne machen oder vielleicht schon die ganze Sache vollenden. Aber nein, so funktioniert es nicht. Es funktioniert durch Verstehen, was ist Gottes Wort. Es ist die Wahrheit. Und durch ein Leben, wo wir lernen uns der Wahrheit hinzugeben, der Wahrheit zu unterordnen, der Wahrheit zu gehorchen, die Wahrheit zu lieben, die Wahrheit zu schätzen, der Wahrheit zu folgen, der Wahrheit den ersten und obersten Platz in unserem Leben einzuräumen.

Gottes Wort ist die Wahrheit. Und mindestens drei Mal wird im Neuen Testament das Evangelium genannt: „Das Wort der Wahrheit“.

Eph 1,13
In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

Kol 1,5
wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums

Das Evangelium wird genannt: „Das Wort der Wahrheit“. Es wird auch genannt: „Das Gesetz der Freiheit“. Auch ein interessanter Begriff.

Jak 1,25
Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein.

Wenn Gottes Wort die Wahrheit ist, dann bedeutet das, wenn immer Gott sich äußert zu irgendeinem Thema, ob das Sex ist, ob das Geld ist, ob das Beziehung ist, was auch immer – wenn Gott sich zu einem Thema äußert, dann wird das Thema in Wahrheit beschrieben. So ist die Sache, wie Gott sie benennt. Das heißt Wahrheit. Ich kann nicht verstehen wie jemand sich Christ nennen kann und glaubt nicht an die Schöpfung. Ich kann das nicht verstehen. Weil ein Christ ist ein Nachfolger Jesu, und Jesus redet von der Schöpfung, er redet nicht von Evolution. Er redet von Schöpfung. Das ist für mich ein Widerspruch in sich selber. Ich bin Christ, aber Schöpfung – ne, da hab ich Probleme mit. Wieso hast du Probleme damit, dass ein allmächtiger Gott einfach spricht und die Dinge sind einfach da? Das ist, was Er sagt wie Er es gemacht hat. Warum sollte ich daran zweifeln? Er spricht und es geschieht. Er hat gesprochen, und Galaxien sind entstanden. Das ist doch kein Mythos, das ist doch keine Legende. Das sagt Er selber! Das ganze Heer des Himmels ist geschaffen durch sein Wort. Er sagt das selber.

Und durch solche Aussagen bekommen wir Respekt und Ehrfurcht – wow, was für ein Gott! Er spricht und Dinge kommen ins Existenz. Geh das nächste Mal irgendwo abseits der Städte und schau dir mal den sternenklaren Himmel an, und du siehst nur einen Teil der Milchstraße. Aber es gibt viele, viele Millionen anderer solcher Sternenhaufen, solcher Sternengalaxien. Und alle sind entstanden durch das Wort Gottes. Da kommst du automatisch in Anbetung. Da muss niemand dir sagen: Bete jetzt Gott an.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (45:00 bis 50:00)

 

So, lasst uns einiges bedenken über die Kraft des Wortes Gottes, über die Bedeutung, über den Segen, den Nutzen des Wortes Gottes. Und ich beginne mit einem Zitat, das in meinem eigenen Leben vor vielen, vielen Jahren – vor, weiß ich nicht,über 35 Jahre her, eine Tür aufgemacht hat zu einem Strom des Segens, der heute noch da istm und zu dem ich immer wieder zurückgehe. Und ich war damals, ich hab eine sehr dramatische Bekehrung erlebt – innerhalb von einer Nacht aus Finsternis und einer schmutzigen, bösen Welt herausgerettet, herausgerissen und hineinversetzt in das Reich Gottes, und ich wußte, ich gehe nie wieder zurück zu den Drogen. Ich gehe nie wieder zu diesen schrecklichen Dingen zurück, die damals mein Leben gekennzeichnet hatten. Und ich wußte, ich werde jetzt den Rest meines Lebens damit verbringen, Gott zu dienen. Ich hatte keine Ahnung wie das aussehen wird, aber in der Nacht meiner Bekehrung wußte ich, ich gehöre jetzt Gott und Er ist mein Leben, Jesus ist mein Retter, ich gehöre zu Ihm, und ich werde Ihm den Rest meines Lebens dienen.

Das ist jetzt 40 Jahre her. So, erzähl du mir nicht, das war irgendwas im Drogenrausch. Ja, ich war unter Drogen! Was sollte Gott anderes machen? Ich war jeden Tag unter Drogen. Sollte Er warten bis ich mal mit Drogen aufhöre? Ich konnte nicht aufhören. So hat Er mitten im Drogenrausch mich gerettet. Aber wenn das 40 Jahre gehalten hat, dann würde ich sagen, dann hat das nichts mit Drogen zu tun. Ist das logisch?

Und obwohl ich so eine dramatische Bekehrung erlebt habe und alles innerhalb von kürzester Zeit total anders wurde und ich in einem ganz anderen Bereich mich befand und mein Leben so anders war – nach ein paar Jahren wurde das Tempo langsamer. Und nach ein paar Jahren merkte ich wie Routine kommt und wie ich mich im Kreis drehe und wie nichts neues mehr passiert und wie ich nichts neues erlebe und wie sogar der kostbare Glaube mir irgendwie droht langweilig zu werden. Und nichts kam mehr, nichts neues, nichts inspirierendes. Und ich hatte eine Zeit des Fastens, und ich suchte Gott und ich sagte: Wo ist der Schlüssel? Wie komme ich aus diesem wieder heraus und wieder hinein in dieses Lebendige, in dieses Leben? Was muss ich tun? Was hab ich verpasst? Wo ist der Schlüssel?

Und in dieser Fastenzeit las ich ein Buch von Derek Prince. Und in diesem Buch stieß ich auf ein Zitat oder auf eine Aussage von ihm. Und die war wie als wenn die mit Neonmarker angestrichen war. Die sprang aus dem Buch raus, die leuchtete, die blinkte. Und ich konnte nicht mehr weiterlesen. Und ich wußte, hier redet jetzt Gott. Und dieses Zitat lautet – ziemlich sinngemäß: Satan will dich in Unwissenheit lassen über die wahre Natur des Wortes Gottes.

Das war der Satz. Satan will dich in Unwissenheit lassen über die wahre Natur des Wortes Gottes. Ich hab den Satz nicht verstanden, hab dem auch keine große Bedeutung beigemessen, aber weil das so blinkte und weil ich nicht weiterlesen konnte, fing ich an über diesen Satz nachzudenken. So – also der Teufel will mich in Unwissenheit lassen über die wahre Natur des Wortes Gottes – hmmm. Ja, was ist denn die wahre Natur des Wortes Gottes? Und wenn ich mir das heute vorstelle, ich war von neuem geboren, erfüllt mit dem Heiligen Geist, wollte Gott dienen, und ich hatte keine Antwort auf diese simple Frage: Was ist denn die wahre Natur des Wortes Gottes? Und auf einmal hat es mich durchzuckt wie ein Blitz. Das, wovor Derek Prince warnt, ist schon passiert bei mir. Ich hab überhaupt keine Ahnung, was die wahre Natur des Wortes Gottes ist.

Und dann hab ich gesagt, das muss ich ändern. Und ich habe einen Entschluss gefasst, die Bibel noch einmal durchzugehen und alle Schriftstellen, die ich finden kann herauszuschreiben, die reden von der Natur des Wortes Gottes. Was ist das Wort Gottes? Was ist es? Was bewirkt es? Was ist der Segen des Wortes Gottes?

Und das war ein langes Bibelstudium. Und ich habe ein zweites Bibelstudium dann hinten drangehängt: Was sagt Gott wie ich mit Seinem Wort umgehen soll?

Und diese beiden Bibelstudien, das ist jetzt über 35 Jahre her, sind heute noch der Schlüssel um wieder neu in Inspiration hineinzukommen und frische Dinge zu bekommen und von Gott wieder belebt zu werden. Wie David betet: Belebe mich durch dein Wort.

Ps 119,25b
Belebe mich nach deinem Wort!

Und ich habe verstanden, der Grund, warum ich so wenig mit dem Wort erlebt habe, war, weil ich mit dem Wort nicht so umgegangen bin wie Gott gesagt hat, dass man mit dem Wort umgehen soll. Da kann man sich nicht beklagen. Da gibts keinen Grund für Reklamation. Wenn du das Handbuch nicht liest und entsprechend dem Handbuch dein neues Dingsbums benutzt, dann kannst du nicht in den Laden gehen und sagen, „hej, das ist ja schon kaputt gegangen nach ein paar Wochen“. „Ja, haben sie das Handbuch nicht gelesen?“ – „Was für ein Handbuch? Ich hab keine Zeit dafür Handbücher zu lesen?!“ Ja, und du hast in deinen schicken, neuen Benziner Diesel reingefüllt, und das hat er nicht lange mitgemacht. Da wird kein Autohersteller für aufkommen und sagen, ja, das ist ein Garantiefall. Nein, das ist ein Fall von Dummheit.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (40:00 bis 45:00)

 

Apostelgeschichte 17 – da sind diese Neubekehrten von Beröa, die das Wort Gottes gehört haben durch Paulus, diese gläubigen Juden, und sie haben das gehört, sie haben das angenommen, was Paulus dort ihnen gebracht hat. Und sie nahmen das auf, und dann gingen sie nach Hause – und was taten sie? Sie forschten in den Schriften.

Apg 17,11b
sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.

Sie haben nicht gesagt: „Hm, das fühlt sich für mich fremd an, was der sagt“. Papperlapapp – was interessieren mich meine Gefühle? Was sagt die Schrift? Manchmal komme ich in Gemeinden, die tief in menschengemachter Religion sind, und ich predige über Jesus. Und die Leute sagen: „Hm, also das kommt uns fremd vor, diesen Jesus, den du da predigst, den kennen wir nicht“. Ja, das spielt nicht die Rolle, ob das fremd ist – ist das identisch mit der Schrift? Vielleicht haben sie ja den falschen Jesus gehabt. Aber der echte ist in der Schrift zu finden. Und diese Leute gingen hin, und sie prüften die Lehre vom Paulus. Stell dir das mal vor. Der große Apostel sagt: „Hallo?! Ich schreibe 2/3 des Neuen Testamentes – und ihr wollt meine Lehre prüfen? Ja, wird ja immer schöner. Ich bin der Apostel, wenn ich sage, das ist so – dann ist das so, und das habt ihr zu glauben“. Nein, das war nicht seine Gesinnung. Der hat sich gefreut darüber. Genauso wie der Heilige Geist sich gefreut hat über diese Leute. Denn er sagt: „Die waren edel. Die waren edler als in der Stadt davor“.

Apg 17,11a
Diese aber waren edler als die in Thessalonich

Und worin bestand ihre edle Gesinnung? Die haben gesagt: Das ist alles wunderbar, total einleuchtend, und das ist so freisetzend und so ermutigend, was Paulus predigt. Jetzt wollen wir nur noch sicherstellen, dass das in den Schriften zu finden ist. Wunderbar! Gebe Gott, dass es heute wieder diese Gesinnung gebe. Und mit vielem pfingstlich-charismatischen Müll würde aufgeräumt werden. Menschlichen Ideen und Phantasien würde aufgeräumt werden wenn Menschen sagen: Wir prüfen einmal an der Schrift, was wirklich geschrieben ist. Weil wir wollen einen Glauben haben, der aus der Schrift kommt und nicht aus Ideen von Menschen.

Noch eine Schriftstelle in Bezug auf die erste Generation der Gläubigen:

2 Thess 2,15
So steht nun fest, liebe Brüder, und haltet euch an die Lehre, in der ihr durch uns unterwiesen worden seid, es sei durch Wort oder Brief von uns.

„Steht fest in dem, was die Apostel gegeben haben“. Das ist, was sie gesagt haben: Steht fest – ob das mündliche Predigt war, ob das Brief war. Und die Briefe – und das war denen durchaus bewusst, wurden zu den Schriften gerechnet. Wußtest du, dass schon zu den Lebzeiten vom Paulus die Gläubigen gewusst haben, seine Briefe gehören zu den Schriften. Wußtest du das? Ja, aber das ist ein interessanter Fakt.

2 Petrus 3
15 Und seht in der Langmut unseres Herrn die Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat,
16 wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet. In diesen Briefen ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.

Petrus zitiert hier die Briefe von Paulus, und sagt, Leute verdrehen das – genau so wie die anderen Schriften. Das heißt, die Briefe von Paulus wurden schon zu Lebzeiten von Paulus gerechnet als „zugehörig zu den Schriften“. Das ist extrem wichtig, und das lernst du an keiner Uni, das lernst du an keinem theologischen Seminar, aber das lernst du aus der Bibel. Und das ist so extrem wichtig, weil Theologen verdrehen heute alles. Und sie wollen Paulus gegen Jesus ausspielen und umgekehrt, und sie verdrehen das Wort Gottes, und sie sagen, die Apostel haben was anderes gelehrt als Jesus – das ist alles total theologischer Sondermüll und gehört entsorgt. Und raus aus unserem Denken, und wir wollen klar sein und gerade sein, und wir wollen einen Glauben haben wie die Schrift sagt.

Ach, hier ist auch die Schriftstelle mit der „Hoffnung aus den Schriften“:

Röm 15,4b
Durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften haben wir Hoffnung.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (35:00 bis 40:00)

 

Die Wiederkunft des Herrn zu erwarten und zu beschleunigen. Das ist die Aufgabe der Gemeinde. Und flächendeckend zur Zeit schläft die Gemeinde und hat überhaupt noch nicht erkannt, wofür sie überhaupt da ist. Und sie beschäftigt sich mit allem möglichen, aber nicht damit, die Wiederkunft des Herrn zu erwarten und zu beschleunigen. Aber das wird sich ändern. Weil ich hab das Buch bis zu Ende gelesen, und am Ende sehen wir eine Gemeinde in völliger Harmonie mit dem Heiligen Geist. Der Geist und die Braut sprechen: „Komm“.

Offb 22,17a Und der Geist und die Braut sagen: Komm!

Nicht mehr der Geist alleine sagt: „Komm“ – die Braut sagt auch: „Komm!“ Beide zusammen in Harmonie, mit demselben Eifer, mit der selben Sehnsucht, mit der selben feurigen Erwartung.

So, Trost und Hoffnung durch die Schriften.

Röm 15,4 (Luther)
Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.

Lasst uns niemals das Wort Gottes gering schätzen. Wenn es Passagen gibt, die wir nicht verstehen oder wo wir nicht wissen, was hat das mit unserem Leben zu tun, wofür ist das da? – okay, lass es stehen, geh weiter. Der Heilige Geist wird dir Dinge zeigen, die jetzt dich ernähren, die jetzt dich aufbauen, die jetzt dich ermutigen. Und die anderen Dinge, die wir heute noch nicht verstehen, die kommen morgen dran. Aber wenn so Christen sehe, die blättern so lustlos durch die Bibel – versteh ich nicht, sagt mir nix, ich weiß nicht, wofür das gut ist – was für eine Haltung ist das! Es ist doch das Wort Gottes. Es ist Sein Wort, das Er uns gegeben hat und daraus kommt so viel. Nicht nur Trost, so viel mehr.

Apg 18
24 Aber ein Jude mit Namen Apollos, aus Alexandria gebürtig, kam nach Ephesus, ein beredter Mann, der mächtig war in den Schriften.
25a Dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und feurig im Geist

Wieso war der feurig im Geist? Weil der mächtig in den Schriften war! Das Feuer, der Eifer Gottes, kommt aus den Schriften. Und dieser Apollos war mächtig in den Schriften und das hat der Heilige Geist genommen und hat daraus Feuer gemacht. Und wenn ein Christ gelangweilt ist und keine Perspektive hat für sein Leben – mein Rat ist: Geh wieder in die Schrift. Und geh in Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist in die Schrift und sag: „Herr, öffne mir die Augen, zeige mir die Wunder in deinem Wort.“ Das ist, was David gebetet hat.

Ps 119,18
Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.

Was hat er für Schätze aus dem Wort geholt! „Zeige mir die Wunder in deinem Wort!“ Und lies einmal und bete mal wieder Psalm 119. Was für eine Liebe da ist, was für ein Verlangen, für eine Hingabe, für eine Freude, für eine Dankbarkeit, für eine Wertschätzung David hatte gegenüber dem Worte Gottes. Was für eine Haltung hatte er! Er verlangt danach, er sehnt sich danach, er freut sich darüber, er wird belebt durch das Wort Gottes.

Ps 119,131
Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.

Ps 119,40
Siehe, ich sehne mich nach deinen Vorschriften! Belebe mich durch deine Gerechtigkeit!

Ps 119,162
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.

Das ist ein großer Gewinn, Psalm 119 zu beten. Das sind ja geistgewirkte Gebete. Und der Geist ist immer noch da drin. Es war ja nicht so: David hat das geschrieben, und dann ist der Geist irgendwie da raus gegangen – er ist immer noch da. Die Schriften sind Geist und Leben.

Joh 6,63b
Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Und wir müssen nur den Zugang finden und dieses Leben herausziehen für uns. So, da ist dieser Evangelist – mächtig in der Schrift und feurig im Geist.

Apg 18
25 Dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und feurig im Geist. Er redete und lehrte genau über Jesus, kannte aber nur die Taufe des Johannes.
28 Mit großem Fleiß widerlegte er die Juden öffentlich, indem er durch die Schrift bewies, dass Jesus der Christus ist.

Er zeigte anhand der Schrift, da sind die Prophetien über wo Jesus geboren sein würde, wie er sterben würde, wie er verraten würde, für welches Geld, auf welche Art und Weise er umkommen würde, was die Soldaten mit seinem Mantel tun usw., all diese Dinge, und sagt: Genau das ist passiert. Erinnert euch an die Nachrichten – genau das wurde berichtet.

Das ist, was er getan hat. Er hat die Schrift genommen und gesagt: Ihr seid alle Zeugen, das ist erst wenige Jahre her, ihr wisst das. Das ist passiert, und das hat die Schrift vorhergesagt. Er bewies durch die Schriften, dass Jesus, der Mensch Jesus von Nazareth, der Christus ist, d.h. der Messias, der von Gott verheißene Retter der Menschheit.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (30:00 bis 35:00)

 

So, wir haben Jesus gesehen, sein Verhältnis zur Schrift. Schauen wir uns die Apostel an.

Joh 2,22
Als er nun aus den Toten auferweckt war, gedachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

Sie glaubten der Schrift. Nach der Auferstehung:

Apostelgeschichte 1,16
Ihr Brüder, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist durch den Mund Davids vorhergesagt hat über Judas, der denen, die Jesus festnahmen, Wegweiser geworden ist.

Es musste die Schrift erfüllt werden. Die haben nicht gesagt: Ja, da sind ein paar Sachen drin, aber weißt du, wir sehen das heute alles ein bisschen anders. Nein – das ist das heilige, unveränderliche Wort Gottes, und das muss sich erfüllen.

Oder schau mal, wie sie beten – das gefällt mir so sehr, und da ist in einem einzigen Vers – oder in zwei Versen – ihr ganzes Glaubensverständnis verankert. Apg 4 – sie beten, kriegen Widerstand, kommen sie zusammen und dann beten sie.

Apg 4,24a
Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen:

Es ist sehr interessant, die biblischen Gebete zu studieren und mal zu vergleichen mit was wir heute so beten.

Apg 4,24b-25
Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; der du durch den Heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: „Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker?

Drei Dinge haben sie hier, die die Grundlage ihres Glaubens sind:

1) Gott ist der Herrscher. Und ihr Lieben, diese Wahrheit wird in den kommenden Jahrzehnten extrem wichtig werden, weil unser Trost und unsere Hoffnung wird in dem ganzen Chaos, was sich ereignen wird, wie die Bibel das beschreibt – unser Trost wird sein: Gott ist doch in Kontrolle. Er regiert. Das ist nicht ein Teufel, der irgendwie dem Herrn entwischt ist und hier ein furchtbares Szenario entwickelt und Gott hat irgendwie verpasst, den an die Leine zu nehmen, und jetzt ist das Chaos ausgebrochen und niemand kann das mehr kontrollieren stoppen. Nein – es ist nicht so. Gott regiert. Er ist der Herrscher. Wenn du einmal in der Offenbarung liest über die furchtbare Zeit der Herrschaft des Antichristen, dann heißt es mehrmals: „Ihm wurde gegeben“.

Offb 13,5
Und es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate zu wirken.

Nicht „er nahm sich“ – ihm wurde gegeben das und das zu tun. Das ist alles genau getimt und wohl dosiert und genau so wie es sein soll und nicht anders. Und Gott hat alles in Kontrolle, und nicht der Teufel ist hier wild geworden und macht hier Dinge, die keiner mehr irgendwie kontrollieren und wieder eindämmen kann, sondern Gott regiert. Und das alles, was wir erleben werden, führt zu einem Ziel – König Jesus kommt wieder, König Jesus kommt wieder. So, Er ist der Herrscher.

2) Er ist auch der Schöpfer. Er ist der, der alles, was wir sehen, die Erde und alles, was da drauf ist, all die Bäume, all die Vögel, all das – alles hat Er gemacht. Herrscher, Schöpfer und das dritte:

3) Er redet durch die Heilige Schrift. Das wird hier von David zitiert, „und Gott, Du hast geredet durch den Mund deines Knechtes David“. Dann kommt ein Zitat aus den Psalmen.

Und das heißt, wir haben den Herrscher, wir haben den Schöpfer, und wir haben den Gott, der durch die Schrift geredet hat und redet. Das ist ein gewaltiges Fundament. Und das wird nicht erschüttert werden. Es wird nicht erschüttert werden.

Paulus spricht im Römerbrief von der Hoffnung, die wir haben durch die Schriften.

Röm 15,4
Denn alles, was früher geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.

Hoffnung durch die Schriften. Wenn wir mit dem Heiligen Geist die Schriften studieren, und die Schriften anfangen eine lebendige Substanz in uns zu werden, haben wir Hoffnung und sind nicht hoffnungslos. Wir wissen, wohin das alles führen wird. Wir wissen, wie alles ausgehen wird. König Jesus wird wiederkommen als Richter der Lebendigen und Toten. Es wird eine neue Ära der Menschheit geben. Es wird eine Zeit geben, in der endlich, endlich, endlich Gerechtigkeit herrscht, weil Jesus regiert. Und durch die Schriften soll dieser Trost kommen, diese Perspektive kommen: Hej, wenn ich dafür arbeite, meinen Teil dazu beizutragen, dass der König zurückkommt auf diese Erde – ich habe keine Langeweile, ich habe nicht ein Leben „ah, ich weiß nicht, wofür ich lebe, ich habe keine Perspektive“ – ich habe ein Perspektive. Ich setze alles dran, und ich versuche andere zu motivieren, das gleiche zu tun – zu kämpfen für eine Sache: Die Wiederkunft des Herrn zu erwarten und zu beschleunigen.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (25:00 bis 30:00)

 

Die Bibel erklärt die Bibel. Wir brauchen keine Kommentare. Manche Kommentare sind gut, manche Kommentare gehören gleich in die Tonne. Aber wenn wir die Kommentare des Heiligen Geistes haben und sagen, „Heiliger Geist, du bist der Autor dieses Buches, und du weißt am besten, was hier gemeint ist, und du kannst am besten erklären, was hier los ist und worum es geht“. Im selben Kapitel finden wir eine ähnliche Situation – die Jünger sind da, Jesus kommt dazu, und wieder benutzt er die Schriften um ihnen Dinge zu erklären. Und ich lese dort:

Lk 24
44 Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses und in den Propheten und Psalmen.
45 Dann öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verständen

Hier hast du eine Erklärung, was es vorher heißt: „Er öffnete ihnen die Schriften“. Er öffnete ihnen das Verständnis, die Schriften zu verstehen. Und das, was Jesus damals den Jüngern getan hat, dieser wunderbare Dienst, das tut heute der Heilige Geist. Das ist der Dienst des Heiligen Geistes. Jesus sagt: Ich gehe, ich schicke euch einen anderen, und er wird euch lehren, er wird euch in alle Wahrheit hineinführen.

Joh 16,13a
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten

Er gebraucht die Schrift. Der Heilige Geist nimmt die Schrift, und er öffnet unser Verständnis. Und wir werden vom Geist Gottes selber gelehrt. Und das bringt Gewissheit. Das bringt Klarheit, das bringt Eindeutigkeit, das bringt Entschiedenheit, das bringt vieles, vieles andere wie wir nachher noch sehen werden in unser Leben hinein. Das Leben aus Gott kommt aus der Schrift – lebendig gemacht durch den Heiligen Geist. Es braucht diese Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist. Ja. Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig.

2Kor 3,6
der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

Aber der Geist macht lebendig, indem er das geschriebene Wort benutzt. So, es sind nicht irgendwelche abgehobenen Erfahrungen getrennt von der Bibel, sondern der Heilige Geist braucht die Bibel, braucht die Heiligen Schriften um uns zu lehren. Und deswegen sollten wir uns angewöhnen, niemals die Bibel aufzuschlagen ohne zuvor zu sagen: „Komm, Heiliger Geist, sei mein Lehrer, öffne mir die Augen, rede zu mir, mach mir klar, worum es wirklich geht, und mach, dass diese Wahrheiten, die ich da zunächst mal nur als Druckerschwärze identifiziere, lebendige, kraftvolle Offenbarungen in meinem Herzen werden.“ Das ist wie das Leben aus Gott in uns hineinkommt – durch den Heiligen Geist, der das geschriebene Wort Gottes benutzt. Hallelujah.

So, wir haben ein bisschen gesehen, wir könnten noch viele andere Beispiele bringen, aber das reicht erstmal – Jesus hatte eine Hochachtung vor der Schrift. Wie kann es auch anders sein? Er schätzt den Heiligen Geist. Er liebt den Vater, er liebt den Heiligen Geist. Er selber ist das Wort Gottes. Wie kann er verachten, was dort geschrieben ist? Die Schrift kann nicht gebrochen werden.

Joh 10,35b
und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden

Und er hat sein ganzes Leben ausgerichtet. Immer wieder sehen wir: Das und das passierte, und das und das tat er damit erfüllt würde, was geschrieben ist. So, da war eine große Hingabe an das geschriebene Wort Gottes. Und er hatte die Identität, mein Leben ist dazu da, um zu beweisen, dass das wahr ist, was geschrieben ist. Ihr Lieben, diese Gesinnung möchte der Heilige Geist in uns hervorbringen. Diese Gesinnung braucht es um ein Leben zu führen, wo wir Gott verherrlichen. Dass wir sagen, ich bin dazu da, immer klarere Beweise zu liefern, dass dieses Buch wahr ist.

Du sagst: „Das ist ja normal“. Leider nicht! Ich habe mit vielen Christen gesprochen, die scheinen es darauf anzulegen zu beweisen, dass dieses Buch nicht funktioniert. Und du gibst ihnen Ratschläge – „hab ich schon gemacht, funktioniert nicht“. Ich sage: „Okay, tu das!“ – „Hab ich schon gemacht, funktioniert nicht“. „Na, dann faste eine Weile“ – „Ja, hab ich auch schon gemacht, funktioniert nicht“. So, ich sage: „Also, du möchtest sagen, du hast alles gemacht, aber leider, Gott hat Sein Wort nicht gehalten. Dann sag Ihm jetzt, dass Er ein Lügner ist. Ich will das hören“ – „Ja, ne, also so kann man das ja nicht sagen“. „Genau das tust du“, sag ich.

Wir wollen beweisen mit unserem Leben, dass Gottes Wort wahr ist. Das war die Gesinnung Jesu und das will der Heilige Geist in uns wirken. Das ist, was wirklich zählt und was Gott wohlgefällig ist.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (20:00 bis 25:00)

 

Alles, was Jesus gelehrt hat, hat er den Jüngern gegeben als Gebote. Und diese Gebote sind allesamt, die Jesus gelehrt hat, heute noch gültig. Da ist nicht ein einziges, das außer Kraft gesetzt ist, nicht ein einziges. Und Jesus sagt: Das ist das Wort Gottes. Die Schrift kann nicht aufgehoben werden.

Joh 10,35b
und die Schrift kann doch nicht außer Kraft gesetzt werden

Und es gibt viele Zitate von Jesus, wo er zitiert z.B. aus den Psalmen, wo er zitiert Mose, wo er alle möglichen Dinge, wo er Jesaja zitiert – und er zitiert die Schrift und sagt z.B. Mk 12,36 – David selbst – er zitiert aus den Psalmen – David selbst hat im Heiligen Geist gesagt …

Mk 12,36a
David selbst hat im Heiligen Geist gesagt: …

So, Jesus sagt, das war nicht eine Idee von David, sondern David stand unter der Inspiration des Heiligen Geistes. Das ist die Sicht, die Jesus hatte vom Worte Gottes. Das waren nicht Menschenideen, sondern inspiriert vom Heiligen Geist. Das ist extrem wichtig für diese Zeit der Verwirrung, in der wir jetzt leben und in den ganzen Dingen, die noch auf uns zukommen werden.

Der Heilige Geist hat geredet durch David. D.h. der Heilige Geist redet zu uns durch die Schriften. Und es braucht die Gemeinschaft, es braucht die Freundschaft und die Unterordnung unter den Heiligen Geist um von Ihm gelehrt zu werden, um diesen wunderbaren Dienst zu empfangen, den Jesus uns versprochen hat: Er wird euch in alle Wahrheit leiten.

Joh 16,13a
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten

Und er tut das anhand und mit der Schrift, nicht anders. Anhand und mit der Schrift. Wenn es dann noch irgendwelche Bilder und Visionen und Prophetien gibt, die bestätigen, was die Schrift sagt – meinetwegen. Aber selbst wenn du keine Bilder und keine Visionen und keine Eindrücke und gar nichts hast, du hast die Schrift und mehr brauchst du nicht. Dein Glaube kommt aus der Schrift, nirgendwo anders her, nirgendwo anders her. Und der Heilige Geist benutzt die Schrift um uns zu lehren, um uns die Augen aufzutun.

Gehen wir einmal zu Lukas 24 – das ist diese interessante Episode, wo nach der Auferstehung da zwei Jünger auf dem Weg waren nach Emmaus und Jesus kam dazu und sie erkannten ihn nicht, sie wußten nicht, dass er es ist, weil er auferstanden war. Seit der Auferstehung muss er durch Offenbarung erkannt werden. Und sie reden mit ihm und schließlich gibt er sich zu erkennen und dann verschwindet er. Und dann reflektieren sie über dieses Gespräch, das sie hatten. Und dann sagen sie – ich les einmal hier von Lk 24,27 – das ist, was passierte während des Gespräches.

Lk 24,27
Und von Mose und von allen Propheten anfangend (also: Altes Testament), erklärte Jesus ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.

So, Jesus benutzte das Alte Testament und hat gesagt: Da steht schon von mir geschrieben, da ist schon eine Prophetie in Bezug auf meinen Dienst und meinen Auftrag usw. So, und dann Vers 32 – sie sprechen dann untereinander nachdem Jesus verschwunden war.

Lk 24,32
Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete und als er uns die Schriften öffnete?

Das ist was passierte. Jesus zitierte die Schriften, aber er tat mehr: Er öffnete ihnen die Schriften. Was bedeutet das? Hat er einen Haufen Buchrollen dabeigehabt und hat dann immer die Rollen ausgebreitet und so ihnen die Schriften geöffnet? Hat einen kleinen Handwagen dabei gehabt mit lauter Schriftrollen? Du weißt, damals gab es nicht kleine Bücher sondern große Rollen? Ja, die waren so groß, ja? Und die rollt er auseinander – und so öffnete er ihnen die Schriften?!

Nein, was bedeutet: „Er öffnete ihnen die Schriften“?

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (15:00 bis 20:00)

 

2 Tim 3 – Der Glaube, den die Apostel gelehrt haben, gründet sich auf die heilige Schrift. Der Glaube, den die Apostel gelehrt haben, gründet sich auf Gottes Wort und auf nichts anderes. Auf nichts anderes, alleine auf das Wort.

Paulus sagt hier zu Timotheus ab Vers 14.

2 Tim 3
14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast,
15a und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst –

(…) übrigens, welche Schriften waren das, die Timotheus kannte von Kind auf? Das, was wir heute nennen, „das alte Testament“. Das neue wurde ja gerade geschrieben, er schreibt ja gerade hier, ja? Das war das Alte Testament, und er nennt es die „heiligen Schriften“ (…)

2 Tim 3
15b die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.
16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,
17 damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

Besondere Betonung möchte ich hier legen auf: „Die Schrift ist nützlich zur Lehre“. D.h., sie liefert uns die Lehre, die christliche Lehre kommt aus der Schrift. Sie kommt nicht aus persönlichen Erfahrungen, sie kommt nicht aus Offenbarungen, aus irgendwelchen Propheten-Worten, von irgendwelchen Internet-Seiten – sie kommt aus der Schrift. Nirgendwo anders kommt die christliche Lehre her, nirgendwo anders.

Und wenn du irgendwo bist oder ein Buch liest oder auf einer Konferenz bist, und du hörst eine Lehre, und diese Lehre findest du nicht in deiner Bibel – dann gebe ich dir einen guten Rat: Vergiss das Zeug, und bleibe du bei dem, was die Schrift sagt, und du bist immer auf der sicheren Seite. Paulus hatte gewaltige, übernatürliche Offenbarungen, aber nicht die hat er uns beigebracht, sondern die grundlegenden Aussagen der Worte Gottes – nichts anderes, darauf gründet sich der Glaube, nicht auf Erfahrungen von anderen Menschen.

So, lasst uns anschauen, weil das so wichtig ist als Fundament, wie war die Haltung von Jesus zur Schrift? Das ist so wichtig, das zu sehen. Wir beginnen einmal mit Johannes 10, ab Vers 34.

Joh 10
34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«?
35 Wenn es diejenigen Götter nennt, an die das Wort Gottes erging — und die Schrift kann doch nicht außer Kraft gesetzt werden —,
36 wieso sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst!, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?

Bitte achte hier drauf, Jesus zitiert hier aus dem Alten Testament, und dann nennt er dieses Zitat „Das Wort Gottes“. Er zitiert aus der Schrift und sagt, „das war das Wort Gottes“. Die Heilige Schrift wird genannt „Das Wort Gottes“. Das ist so, so, so wichtig, weil heute Leute kämpfen dagegen, und sie sagen: Nein, nicht die Bibel ist das Wort Gottes – sie enthält manche gute Worte. Und die gehen daher und sie sagen, ja, das ist nicht mehr für heute, das war für gestern oder das ist nicht für jetzt, das ist für morgen, und das gilt nicht mehr. Und Leute gehen daran und zerstückeln das Wort Gottes.

Etwas, was mir sehr, sehr kostbar ist, was ich sehr, sehr schätzen gelernt habe und was ich sehr viel benutze in meiner Zeit mit Gott, ist das, was wir nennen, das „Vater Unser“ – das Gebet des Herrn. Und Jesus hat den Jüngern gesagt, „so sollt ihr beten“. Was bedeutet, dass ich so beten soll, weil am Ende hat Jesus gesagt: Das, was ich euch geboten habe, das müsst ihr auch der nächsten Generation von Gläubigen sagen. Also, das Gebet des Herrn ist für heute, es ist wichtig. Und doch gibt es namhafte Menschen, Bibellehrer von Rang und Namen, die im Fernsehen auftreten und ein Riesenmillionen Publikum haben und sie wollen dir erzählen, das Vater unser ist nicht mehr für heute – das ist alttestamentlich, das gilt nicht mehr für uns, weil das sind Worte von Jesus vor dem Kreuz. Hallo? Die Leute von Jesus vor dem Kreuz haben keine Bedeutung für mich heute mehr? Was ist denn das für eine Denkweise? So, Menschen wollen Teil des Wortes Gottes aushebeln. Und wir müssen Argumente haben um zu sagen: Du bist ein Verführer, du bist ein Täuscher, und ich mache da nicht mit, und ich bleibe bei dem, was Jesus gesagt hat – bleib du bei deinen krummen Ideen, ich bleibe bei dem klaren geraden Wort Jesu.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (10:00 bis 15:00)

 

In dieser Zeit, in der wir leben, trifft das zu, was Paulus gesagt hat: Das ist eine Zeit, wo Menschen sich abwenden von der Wahrheit, wo sie Fabeln zuhören und Fabeln nachlaufen, wo sie einen selbstgemachten, selbst erfundenen Glauben haben wollen.

2 Tim 4
3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;
4 und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden

Und Paulus warnt davor, dass Verführung kommt durch falsche Jesusse und durch falsche Evangelien. Die einzige Art und Weise davor wirklich geschützt zu sein, ist, wir kennen den wahren Jesus, den Jesus der Bibel und wir kennen das Evangelium, das Paulus gepredigt hat. Das kennen wir. Und wenn wir das kennen, können wir Imitate, wenn sie noch so kunstvoll sind und raffiniert gestrickt sind, wir können sie unterscheiden von dem wahren echten Evangelium. Und wir bleiben auf Spur, wir bleiben auf dem schmalen Weg der in das Reich Gottes hineinführt.

Mt 7
13 Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.
14 Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

So, ein für allemal ist der Glaube gegeben, da gibt es keine Zusätze, keine Ergänzung, keine Updates, keine neuen Dinge. Das ist ein komplettes Ding, was durch den Dienst von Jesus und durch den Dienst der Apostel gegeben wurde – ein für allemal. Das, was die Apostel gelehrt haben, haben sie von Jesus bekommen. Das haben sie sich nicht ausgedacht, das kommt nicht durch vergleichende Vorstellungen von Religionsvergleichen – und was haben die Mythen von Babylon uns heute zu sagen? – und lauter diesen Müll wie heute Theologen vorgehen – sondern sie haben es von Jesus bekommen. Jesus hat gesagt am Ende: Das, was ich euch gegeben habe, geht hin in alle Welt und macht zu Jüngern und lehrt sie halten alles, was ich euch gegeben habe, was ich euch geboten habe.

Mt 28
19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

Die Apostel sollten das weitergeben, was Jesus ihnen geboten hat zu tun. So, das heißt, da ist ein Kontinuum – das, was Jesus gelehrt hat, hat er den Aposteln gegeben, und die Apostel haben nichts anderes gelehrt als das, was Jesus ihnen gegeben hatte. Sie haben keine Zusätze gemacht, sie haben unter der Leitung des Heiligen Geistes viele Dinge, die Jesus nur kurz angerissen hat, tiefer erklärt, aber zwischen der Lehre der Apostel und der Lehre Jesu ist kein Widerspruch. Und das ist, was heute viele konstruieren wollen – viele wollen Paulus gegen Jesus ausspielen oder Jesus gegen Paulus – je nach dem zu welcher Schule sie gehören. Aber die Apostel haben niemals so etwas im Sinn gehabt, sondern sie sagen: Das, was wir geben, haben wir vom Herrn empfangen.

Lass uns einmal sehen, was Paulus über seinen Lehrdienst zu sagen hat.

Gal 1,11-12
Ich tue euch aber kund, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von menschlicher Art ist.
Ich habe es nämlich weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.

Paulus macht hier ganz klar, wo er das her hat, alles, was er gelehrt hat, was er geschrieben hat – er hat es nicht von Menschen bekommen, er ging nicht hin zu den anderen Aposteln, hat gesagt, „hör mal, was predigt man denn heute so, was ist denn so akzeptabel?“ – sondern er hat es direkt vom Herrn bekommen. Und dahinter steht er mit seinem ganzen Leben. Und er weiß, dass er weiß, das, was er bekommen hat, ist kein Imitat, ist nicht ein Abklatsch, ist nicht irgendwie so eine Light-Version – es ist das Original Evangelium von Jesus.

Und deswegen ist er so kühn und so klar und so konfrontativ und sagt: Wenn irgendjemand etwas anderes verkündigt, als was ich verkündige und das als Evangelium anbieten will – der sei verflucht.

Gal 1,9
Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: Er sei verflucht!

Warum war er so radikal? Weil er wußte, dass er wußte, er hat das Original. Und er wollte damit Leuten Furcht des Herrn bringen. Gerade den Verkündigern des Evangeliums, dass sie sagen: Oh, ich muss sicherstellen, dass das, was ich verkündige, wirklich das Evangelium von Paulus ist. Weil dieser Mann ist rattenscharf, und dieser Mann sagt, wenn jemand abweicht und verdreht und verwässert, was er verkündigt hat, der ist unter dem Flucht Gottes. Und wer möchte das schon?

So, das ist so massiv ausgedrückt damit alle Verkündiger nach Paulus sagen, Gott, hilf mir zu verstehen, was du gesagt hast. Hilf mir nicht davon abzuweichen, hilf mir, das nicht zu verdrehen oder zu verwässern, hilf mir ganz, ganz klar zu sein. So, Paulus ist dort sehr, sehr deutlich. Und er sagt: Er hat es nicht von Menschen, er hat es vom Herrn.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (05:00 bis 10:00)

 

So, ich weiß nicht, was du mit deinem Leben vorhast, aber ich möchte einen Glauben, der funktioniert. Ich möchte einen Glauben haben, der mir Gebetserhörungen bringt, ich möchte einen Glauben haben, wo ich die Kraft Gottes sehe, wo ich Wunder sehe, wo ich sehe wie Menschen durch das Wort Gottes verändert werden. Wo ich sagen kann, das hat wirklich Früchte, das ist eine Realität, die bleibt, die hat Bestand, das ist nicht irgendwas in mir drin, was ich mir so ausgedacht habe, sondern das hat wirklich nachprüfbare Resultate.

Gerade eben als wir so gesungen haben über die Heiligkeit Gottes, mir kam in den Sinn, in den letzten zwei, drei Jahren oder so, ich kann mich an drei konkrete Fälle erinnern, wo ich durch die Kraft des Wortes Gottes Menschen helfen konnte – drei Männern – die über Jahre tiefst gebunden waren in Pornographie. Und Jesus sagt: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit macht euch frei“.

Joh 8,32
und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Und diese drei Männer sind heute noch dankbar, dass das Wort Gottes gekommen ist mit Klarheit, mit Kraft, sie zur Buße geführt hat, ihnen die Augen aufgetan hat über ihre Lebenslügen, auf die sie ihr Leben gegründet haben und mit der sie ihre Sucht gerechtfertigt haben – und all das hat das Schwert des Geistes zerschlagen und sie mussten umkehren und sie wollten dann auch umkehren und sind frei geworden und sind heute Menschen, die Gott gebrauchen kann, die ein Zeugnis sind, dass Golgatha wirklich eine Kraft hat, dass Jesus wirklich frei machen kann, dass da wirklich etwas dahinter ist als nur irgendwie „ja, ich hab so meinen kleinen Glauben“.

Der Glaube, den die Bibel lehrt ist ein Glaube, der bringt Resultate. Und Gott ist darauf erpicht, Resultate zu sehen in unserem Leben. Unser Ziel, das Er für uns gesetzt hat, ist, wir sollen in das Wesen Jesu umgestaltet werden. Wir sollen seine Zeugen sein. Wir sollen Gefangene freisetzen, Blinden die Augen auftun, wir sollen Menschen helfen, in Kontakt mit Gott zu kommen. Das ist das Ziel, um das geht es. Und dieses Ziel kann nur erreicht werden mit dem einen einzigen Glauben, der funktioniert, und das ist der Glaube, den die Apostel gelehrt haben. Und der ist sehr, sehr verschieden von dem, was viele Leute heute sich vorstellen unter „Glauben“. So, das ist, was ich hier tun möchte – die Grundlagen legen über was ist der Glaube, den die Apostel gelehrt haben.

Du sagst, „hm, Grundlagen?! Ich bin schon viele Jahre Christ“. Wenn dein Herz beim Herrn ist, auch wenn du 20 oder 30 oder wie ich 40 Jahre Christ bist, du freust dich über grundlegende Wahrheiten. Und die machen dich immer fester und immer gewisser, und deine Freude an Wahrheit nimmt immer mehr zu. Und außerdem hast du etwas, was du weitergeben kannst. So, auch wenn du alle diese Dinge in dir drin hast, und dein Herz ist beim Herrn, du wirst dich trotzdem nicht langweilen. Niemand wird da sein: „Och, immer die ollen Kamellen – Grundlagen, das hab ich doch alles schon abgehakt“.

Paulus sagt: „Wir nähren uns von den Worten des Glaubens“.

1Tim 4,6
Wenn du dies den Brüdern vor Augen stellst, wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, der sich nährt mit den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du nachgefolgt bist.

Wir nähren uns, unser Geist wird aufgebaut, wir werden gestärkt durch das Wort Gottes. Und es passiert etwas in uns. Und wenn Gott in uns wirkt, dann kann Er auch durch uns wirken. So einfach ist das. Wenn Gott in uns wirkt, kann er auch durch wirken.

So, bitte seid dabei und hört euch das an. Wenn euch das interessiert, kann ich auch hinterher das Konzept schicken, und du wirst großen Gewinn davon haben: Der Glaube, den die Apostel lehrten.

Gehen wir einmal zu Judas und fangen mit dieser wunderbaren Schriftstelle an.

Jud 3
Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von unserem gemeinsamen Heil zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, daß ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal übergeben worden ist.

Der Glaube, den wir bekommen haben durch den Dienst von Jesus, durch den Dienst der Apostel, durch das Wort Gottes, ist ein für allemal komplett uns übergeben. Es gibt keine neuen Dinge in diesem Glaubenssystem – wenn man das mal so sagen kann. Es gibt nichts neues, wir brauchen auch nichts neues. Heute sehe ich so viele Menschen, die sich gläubig nennen, die sich geisterfüllt nennen – sie sind nicht fasziniert von den Wahrheiten dieser Schrift. Und sie sind gelangweilt und sie rennen umher und sie suchen neues, was sie fasziniert. Und wenn wir von Gott und von Seiner Schönheit, von Seiner Klarheit, von Seinem Wort nicht fasziniert sind und wir gehen los und suchen Dinge, die uns faszinieren, wir werden eine Menge Zeugs finden, und wir werden am Ende fasziniert sein über Dinge, die niemals von Gott sind und die uns wegbringen werden von Gott.

Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (00:00 bis 05:00)

 

Das hat einen Grund, warum ich dieses kleine Video hier einspielen wollte. Eine Bemerkung noch dazu: Es klingt ja ein bisschen – wie soll man sagen – jugendlich, locker, provokativ, ein bisschen irgendwie nach Schaumschlägerei oder so, aber ich möchte zu Bedenken geben: Der Inhalt dieses Videos, das Beispiel mit den Ameisen und die Zahlen und all das kommt von einem Mann, der einen Titel hat „Professor Doktor“. So, das ist nicht irgendwie ein Schüler, der sich mal einen Spaß erlaubt hat. Und dieser Prof. Dr. Werner Gitt war jahrelang bis zu seiner Pensionierung der Leiter der physikalisch-technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Das ist, wo dein Funkwecker die Zeit herbekommt. So, das ist eine wichtige Institution, die vertraut unsere Bundesregierung nicht irgendeinem Narren an, irgendeinem Scharlatan, irgendeinem religiösen Fanatiker, sondern das ist ein handfester Wissenschaftler, besonders im Bereich von Informatik. Wie wir gesehen haben, hat er sich seine Lorbeeren verdient. Und wer etwas von Wissenschaft versteht, weiß, was für ein humanistischer und antichristlicher Geist in der Wissenschaft herrscht. Wenn das alles irgendwie nur so dahergesagt ist ohne Substanz, liebend gerne hätten ein paar seiner Kollegen ihn auseinandergenommen und vorgeführt, was er da für ein Scharlatan ist, aber niemand hat seine Bücher widerlegt. Er hat einen ganzen Haufen von Büchern geschrieben und so. Ich will einfach nur sagen, das ist nicht irgendetwas, sondern das hat Hand und Fuß. Ich habe das schon viele Male gesehen, zu Hause schon mir einige Male angeschaut und schon zwei, drei Mal benutzt in irgendwelchen Veranstaltungen, und jedes Mal freu ich mich immer wieder neu über das, weil das so real ist, so handfest ist – diesem Buch können wir wirklich vertrauen.

Gott selber sagt ja an zwei Stellen in Jesaja: Die Tatsache, dass Er Dinge, die in der Zukunft sind, vorhersagen kann und die dann auch wirklich eintreffen, das ist der Beweis, dass Er Gott ist. Und Er fordert alle anderen heraus und sagt, „das macht mir nach“. Macht mir das nach, wer kann das nachmachen – so dem Sinne nach. So, Prophetien, die sich erfüllt haben, sind ein Hinweis, ein Beweis von Gott, dass Er wirklich zuverlässig ist, dass Sein Wort real ist und dass man Seinem Wort vertrauen kann. Und das ist so wichtig. Das ist so wichtig, dass wir diese Gewissheit haben – wir sollen Gott anbeten auch mit unserem Verstand. Unser Verstand muss mit göttlichen Wahrheiten erfüllt werden, so dass wir staunend davorstehen und sagen: „Was für ein Gott! Und dieser Gott kennt mich und der liebt mich und der kümmert sich um mich, und Er nimmt großen Anteil an meinem Leben“. Hallelujah.

So, ich habe dieses Beispiel, dieses Video gewählt, weil das etwas zu tun hat mit der Botschaft, die ich hier heute bringen möchte und morgen fortsetzen will – eigentlich ist es nur ein Anfang einer kleinen Serie, man müsste viel, viel mehr dazu sagen, aber ein Anfang ist besser als gar nichts. Und was ich tun möchte heute abend in der nächsten Stunde, Stunde, 15 Minuten, anderthalb oder so, ich weiß es nicht, hier hängt keine Uhr, dank sei Gott, ich habe auch keine Uhr, dank sei Gott, wenn du eine hast, tu sie doch in die Tasche und vergiss einfach und hör mal zu und bitte den Heiligen Geist um Gnade.

Ich will sprechen über – das ist der Titel: „Der Glaube, den die Apostel lehrten“. Heute sind ja viele Leute gläubig, und ich habe schon mit etlichen gesprochen. Die haben gesagt, du, ich hab schon meinen Glauben – und die Bibel sagt, dass es viele verschiedene Arten von Glauben gibt. Sogar, sagt Jakobus, „die Teufel glauben und zittern“.

Jak 2,19
Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben’s auch und zittern.

Es ist kein rettender Glaube, es ist kein Glaube, der sie in Verbindung bringen würde mit Gott um Seine Segungen und Seine wunderbare Gegenwart zu erleben, sondern es ist irgendeine selbstgemachte Form von Glauben. Und der Unterschied zwischen den vielen selbstgemachten Formen und dem Glauben der Bibel, dem Glauben, den die Apostel gelehrt haben, ist ein sehr wesentlicher: Der Glaube, den die Apostel gelehrt haben, funktioniert. Der bringt uns in Gemeinschaft mit Gott, der hilft uns, Ihn zu erkennen, Ihn zu lieben, der hilft uns verändert zu werden, in das Bild Jesu umgestaltet zu werden, und der hilft uns in eine wirkliche Teamarbeit und Kooperation mit Gott zu kommen, dass Er durch uns wirken kann und durch uns Seinen Segen zu anderen Menschen bringen kann.