Hartwig Henkel – “Gebet” Teil 2 (55:00 bis 60:00)

 

Gott ist Gott. Und Er ist doch mehr als deutlich wenn Er sagt, wenn wir Ihn betrügen mit dem Zehnten, wir stehlen.

Mal 3,8
Darf ein Mensch Gott berauben, wie ihr mich beraubt? Aber ihr fragt: »Worin haben wir dich beraubt?« In den Zehnten und den Abgaben!

Das ist warum vielen der Lobpreis im Halse stecken bleibt. Weil sie wissen, dass sie eigentlich ihren Gott, den sie lieben sollten, beklauen. Und darum ist das so verhalten und darum so mit anzegozener Handbremse. Und man kann nicht mit freiem Angesicht vor Gott stehen: „Hallelujah, ich hab gemacht, was Gott mir gesagt hat, ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habs gemacht, und jetzt weiß ich eins, Er segnet mich jetzt, weil Er hat das versprochen. Wenn ich meinen Teil tue, tut Er Seinen Teil“.

Viele, viele Gläubige haben die Idee, da ist ein armer, fast bankrotter Gott, und der braucht ihr Geld. Es ist genau anders herum! Du bist arm und fast bankrott und du brauchst Sein Geld. Und „Zehnter“ ist die geniale Idee Gottes, es dir leicht zu machen wie du Ihm glauben kannst. Weil es ist ganz einfach: Gott sagt, tu das und das, und dann kannst du mich prüfen.

Mal 3,10
Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.

So, du tust das und das, ob du dazu Lust hast oder nicht ist nicht wichtig, du tust es einfach – und dann kannst du sagen, „Gott, ich hab gemacht, was du gesagt hast, und Du sagst, jetzt prüfe mich – Herr, hier bin ich, ich bin im reinen, jetzt bist Du dran, ich prüfe Dich jetzt. Tu du jetzt den Himmel auf und segne mich“.

Das ist der Grund auch, warum bei manchen treuen Zehnten-Gebern es trotzdem nicht funktioniert – weil sie es ohne Glauben tun. Weil sie es nicht tun als „Gott, das ist die Gelegenheit, Dir jetzt zu vertrauen, das ist die Gelegenheit, wie Du Dich jetzt als treu erweisen kannst in unseren finanziellen Angelegenheiten“.

Es ist immer dieselbe Geschichte: Lustprinzip oder Wahrheit.

Und wir können nicht wachsen in der Gnade wenn wir nach dem Lustprinzip handeln, wir können nicht wachsen in unserer Beziehung zum Herrn, wir können nicht wachsen in diesem reinen Gewissen, „ich hab wirklich gegeben, was Gott wollte, ich hab Ihm mein Lob gegeben, ich hab Ihm mein Geld gegeben, ich hab Ihm meine Zeit gegeben, ich habe Ihm alles gegeben, was Er von mir wollte, und Er ist mit mir und Er ist für mich und Er segnet mich jetzt“. Wir können das nicht sagen, es bleibt uns im Halse stecken, weil wir wissen, es ist nicht wahr.

Ein gutes Gewissen ist so, so, so wichtig. Und Paulus redet von Menschen, die Schiffbruch erlitten haben im Glauben, weil sie das gute Gewissen von sich gestoßen haben.

1 Tim 1,19
[…] indem du den Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst. Dieses haben einige von sich gestoßen und darum im Glauben Schiffbruch erlitten.

So, wenn du die Wahrheit weißt und der Wahrheit Widerstand leistest, du hast kein gutes Gewissen. Du kannst dir erzählen, was du willst, du hast kein gutes Gewissen. Und du machst um Gott einen Bogen, weil du genau weißt, wenn du in Seine Nähe kommst, Er sagt: „Wir haben ein Wort zu reden“. Du machst um Ihn einen Bogen, du willst die Wahrheit nicht wissen. Du gehörst zu denen, die sich verstecken – statt ans Licht zu kommen mit deinen ganzen Sachen.

Und wir sind Kinder des Lichts, und wir sollen als Kinder des Lichts auch wandeln. Wir sind Kinder des Lichts, sagt Paulus – Epheser 5 – und dann sagt er: Und jetzt wandelt als Kinder des Lichts.

Eph 5,8
Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.

So, das eine ist der Status, was Gott getan hat. Und jetzt kommt, was du tust aufgrund des neuen Status, den du hast: Du bist Kind des Lichts und jetzt wandelst du im Licht.

D.h. du wandelst nach dem, was du erkannt hast in diesem Buch, was richtig ist und was Gott von dir will. Und so behältst du ein gutes Gewissen. Hallelujah.

Und da, wo du daneben warst und dir Dinge erlaubt hast, die nicht in Ordnung waren, es gibt Vergebung, es gibt Reinigung, und es gibt das Blut Jesu, was uns losmacht vom bösen Gewissen.

Hebr 10,22
so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in völliger Gewißheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Haben wir vorhin im ersten Teil gehabt. Und dann sind wir wieder frei, und weiter gehts. Da haben wir Gnade. Jedes Mal, wenn wir mit Gott übereinstimmen, auf Seine Seite treten und unseren Mist „Mist“ erklären, und es nennen wie Er es nennt – jedes Mal haben wir Gnade – jedes Mal, ohne Ende.

1 Joh 1,9
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen (homologeó: „das selbe nennen“, übereinstimmen), so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Aber wenn wir auf unserer Seite bleiben, und wir rechtfertigen uns, wir sagen, „ja, ich weiß, was die Bibel sagt, aber du kommst mir immer mit der Bibel, und du willst mir nur ein schlechtes Gewissen machen und du willst mir hier wieder eine überbraten“ – und wir versuchen, unsere Unabhängigkeit zu rechtfertigen, und zu verteidigen – wir sind nicht in Harmonie mit Gott. Wir partieren mit der Ungerechtigkeit.

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